twiceversa

DIY, My Handmade-Label, Book-Reviews and the whole shabang!


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So still hier? Auf Facebook spielt die Musik

Bevor ich mich am Anfang jedes neuen Beitrags nun regelmäßig für die aktuell miserable Frequenz meiner Postings entschuldigen werde, verweise ich Euch im Moment lieber auf meine Facebook-Page. Im Moment nutze ich meine Freizeit eher um analog was auf – bzw. in diesem Fall „an“ – die Kette zu bekommen, Freunde zu treffen, mein bzw. unser neues ATELIER (Atelieheee, wohoo!) einzurichten und öfter von diesem Flimmerding wegzukommen. Aber ich bin nicht weg! Kleine Neuigkeiten gibt es zumindest ein wenig regelmäßiger auf meiner Facebook-Seite, alles was ein paar mehr Worte erfordert weiterhin hier.

Unordentlich aufgereit finden sich in meinem Hinterkopf aktuell die folgenden Themen:

  • ein paar handwerkliche Buchbesprechungen (ganz toll z.B. das hier)
  • eine Vorher-Nachher-Schau der Werkstatt (hört sich irgendwie bodenständiger an als „Atelier“, oder? Wobei bodenständig ja nur mein dritter Vorname ist, der zweite will nicht so recht.)
  • ein sehr fälliger Bericht über die fabelhafte Dingfabrik Köln, in der ich unter anderem meine ersten Erfahrungen mit Lasercut machen konnte und innerhalb unseres Etsy Team Köln auch das letzte Etsy Lab stattfand.
  • ein herzzerreißender Bericht über die Geschichte von meinen Atelierkumpaninnen und mir. Ja, diese Geschichte wird das Highlight, glaubt mir.

Also: Stay tuned. Und geduldig.
Oder guckt mal auf Facebook (falls ihr da nicht sowieso schon zu lange eingeloggt seid).


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Was ich am BLOGST-Barcamp in Köln mochte

Wer das heutige Datum mal außer Acht lässt und trotz der BLOGST-Recap-Flut der letzten Woche noch ein bisschen Aufmerksamkeit übrig hat, lese bitte weiter (Der Rest kann ja Bilder gucken).

blogst-barcamp-köln-sketchattack

Sowas produziert dann meine Nachbarin Janina (@mozaiqdesign) im Sketchnoteworkshop für mich

Vorletzten (hust) Samstag war ich auf meinem ersten Barcamp. Seitdem reagieren über 80 Prozent meiner zuhörenden Freunde: „Hä?“. Wer sich nicht groß für Konferenzen und Netzwerken interessiert (ups – tu ich ja normalerweise auch nicht sooo sehr), an dem scheint der Begriff wohl meilenweit vorbeigegangen zu sein. Daher mal ganz flott: Barcamps sind Konferenzen, auf welchen erst zu Konferenzbeginn von der Masse entschieden wird,  welche Workshops stattfinden werden. Meistens werden diese spontanen Sessions, aufgrund der fehlenden Vorbereitung, von der Schwarmintelligenz der Teilnehmer getragen und fallen somit recht interaktiv aus. Im Fall des Kölner BLOGST-Barcamps wurde im Vorhinein bereits in der zugehörigen Facebookgruppe nach möglichen Themen und Vortragenden gesucht – eventuell nicht ganz Barcamp-typisch aber meiner Meinung nach verständlich, da es sich hier immerhin um das erste Barcamp-Experiment der beiden Veranstalterinnen handelte und diese natürlich absichern wollten, dass sich am Morgen der Veranstaltung nicht alle 80 Teilnehmer unsichtbar machen. Den Vorlauf und somit die Möglichkeit ihre Session vorzubereiten, merkte man auch ganz deutlich der Qualität der Vorträge an. Meist gab es auch eine fertige Powerpoint- oder Prezi-Präsentation. Dadurch war leider nicht so viel Interaktivität gegeben, sehr positiv fiel mir aber auf, dass die Sessions sehr locker vonstatten gingen, was sicherlich an der angenehmen Atmosphäre im Raum lag sicherlich auch getragen von der realistischen Erwartungshaltung der Teilnehmer. Immerhin werden hier keine professionellen Referenten gebucht, nein, das Ganze wird von der Masse getragen. Find ich ja ziemlich gut.

Heraus kam dann folgender Stundenplan und die Qual der Wahl:
blogst-barcamp-köln-blogstbc14-sessions-bericht

 

Soviel erstmal an Resumée für die Gesamtveranstaltung, weiter folgen meine Eindrücke der von mir besuchten Sessions:

Sketchattack von Tanja a.k.a. Frau Hölle (a.k.a. „Frau Hölle aus Kölle“)
Thema: Vereinfachtes Zeichnen („Sketchen“) statt Mitschreiben

Aufgefallen: Frau Hölle war die Rampensau des Barcamps, auf den Punkt, redegewandt, markant. Sie hatte sich sogar Sponsoren für Ihre Session an Land gezogen und Preise wurden unter den #sketchattack-Hashtag-verwendenden Twitterern verlost. Die Zeichenübungen waren zwar recht basic aber darum geht’s ja beim Sketchen (Sketching?). Trotzdem gab es einige sehr gewissenhafte Mitsketcher, für die der Flipchart häufiger zurückgeblättert werden musste (hö!). Diese Session fand insgesamt zweimal statt, gerne hätte ich noch ein bisschen mehr Zeit gehabt. Vielleicht gibt’s ja eine zweite Chance irgendwo. Ne Idee hätte ich da ja, gell Frau Hölle?😉

 

iPhonografie von Caro (sodapop Design)
Thema: Gute Blogfotos trotz fehlender Spiegelreflexkamera

Es geht auch mit nem iPhone – bestimmt auch mit einem Android-Smartphone aber hierfür gibt es leider nicht die hier vorgestellten Apps (Afterlight, Snapseed und für (und nur für!) Textoverlays noch Over und Rookie). An Caros Blog, der überraschend zum großen Teil mit iPhonebildern bestückt ist, sieht man den Beweis. Und: nicht die ganzen Szenenmodi in der Nachberarbeitung anwählen, lieber durch die Schieberegler durchpfriemeln.

Aufgefallen: Caro stach durch ihre freie und super angenehm authentische, unbefangene Erzählart hervor. Auch sympathisch: Caro war ganz aufgeregt. Hat sie im Nachhinein erzählt. Und man hat’s gar nicht gemerkt. Da sieht man wieder mal.

 

Stillfotografie von Antonia (craftifair)
Thema: Räumt eure Motive auf, dann wird’s auch was mit den Aufnahmen

Aufgefallen: Hier ist eine Perfektionistin am Werk. Das Beweisbild gibt’s weiter unten (s. Bildunterschrift: BEWEISBILD). Also: Aufräumen ist alles. Antonias Wohnung wurde bereits u.a. im COUCH Magazin gezeigt. Wie man sein Interieur für gelungene Fotos zurechtrückt und wie es tatsächlich hinter den Kulissen eines Wohnungs-Shootings aussieht, hat sie uns in ihrer Session erzählt. Nämlich gar nicht mehr so aufgeräumt.

 

Foto: mollyfatale (flickr)Spirituelle Welt von Anja
Thema: Über den Tellerrand schauen

Aufgefallen: Ob Anja bloggt oder nicht, ob sie wegen der anderen Vorträge da war oder von vorneherein im Kopf hatte, eine Session zum Karten legen zu halten, weiß ich leider nicht. Hier gab es aber die einmalige Chance, sich ganz unverbindlich, kurz und schmerzlos mit einer wissenschaftlich nicht erklärbaren Sache auseinanderzusetzen: Dem Kartenlegen. Da wir alle neugierig und experimentierfreudig waren, hat Anja dann in kurzen Einzelsessions (hier passt ja auch mal der Session-Begriff ;)) einem jeden eine Antwort auf dessen persönliche Frage gegeben. Der Rest wird verschwiegen.

 

Super schade fand ich, dass ich durch das – gute – Angebot an 4 gleichzeitig stattfindenden Sessions schon einiges, was ich gerne gehört oder gemacht hätte (Quasten, Photoshop-Pinsel etc.), ausfallen lassen musste. Das lag auch daran, dass ich spontanSTerweise selbst eine Session hielt. Und währenddessen kann man ja schlecht bei den anderen reinschnieken. Woha? Selbst ne Session gehalten?

blogst-barcamp-makerspaceMakerspace von mir (ok, Verlinkung wäre jetzt bisschen sinnfrei, ne?)
Thema: Was kann man in einem Makerspace anbieten und wie erreicht man seine Zielgruppe damit?

Ja, ich war noch überraschter als der mir geneigte Leser, denn ich bin bewusst unvorbereitet und in Konsumentenlaune zum Barcamp gegangen. Dank dem überredungsfreudigen Daniel (davednb.tumblr.com), der nach meiner Kurzvorstellung (Hashtags: #label #makerspace #generalistin) die Idee hatte, eine Session zum Makerspace der Stadbibliothek Köln zu machen, stand ich dann tatsächlich mit meinem, äh seinem Sessionvorschlag vorne und letztere kurz danach im Stundenplan. An dieser Stelle „Danke, Daniel!“.  Ob die Session den riesen Mehrwert für die Teilnehmer hatte, möchte ich nicht bewerten aber zumindest ich ging mit ziemlich guten Anregungen und einigen vielversprechenden Kontakten nach Hause. Mein Dank an die super TeilnehmerInnen (sorry, Daniel), welche – ganz im Geiste des Barcamps – das Ding geschaukelt haben.

Ok, jetzt reicht’s. Wobei, ich schulde euch noch das Beweisbild für Antonias (Stillphotographie) Perfektionismus:

blogst-köln-antonia-craftifair-stillphotographie

Knorke!

 

Und zum Ende noch ein Augenschmaus, den ich leider erst nach der Quasten-Bastelsession von Birgit (Garn & mehr) anschauen konnte:

blogst-quasten-basteln-garn-und-mehr-birgit

So, ab ins Wochenende. Have fun!

 

 


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Heute: Das erste BLOGST-Barcamp in Köln

Leute, keine Sorge, es geht mir gut! Ich wurde gestern gefragt, ob man sich um mich Sorgen machen müsste, da der letzte Blogeintrag doch nun einiges zurückliegt und dann auch nicht gerade das 100%-feel-good-Video des Jahres zeigt. Entwarnung, alles ist gut! In den letzten Wochen habe ich mich nur mehr im reellen Leben sozialisiert als das virtuelle via social media gepflegt.

blogst-logo

Heute schenke ich aber einen ganzen Tag dem Bloggen bzw. der Theorie …oha nein… der Praxis! Ich gehe nämlich auf mein erstes Barcamp. Wer sich jetzt fragt was das ist, guckt hier oder liest meinen nächsten Post. In Kürze (I promise).


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Ein Song für den Morgen (und einer für immer)

Meine persönliche Lösung zum (langsamen) Wachwerden und für den (schnellen) Aufbau von exzellenter Laune und Sommerabend-Gefühl:

In der nächsten Band dann Glockenspiel..

 

 

 

 

 

 

 


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Eine Silvesterparty im Gatsby-Look

Letzte Woche hatte ich es als „eventuell“ in Aussicht gestellt, jetzt kommt die Quittung. In positiver Form allerdings.

Das durch eine befreundete WG ausgerichtete Silvester-Fest hatte zu meiner großen Freude ja die Zwanziger Jahre zum Thema. Ich liebe Mottos und versuche seit Jahrzehnten jegliche Partyorganisatoren von der Sinnhaftigkeit eines Mottos zu überzeugen – als Zugeständnis und in gewisser Weise als Witz an mich („the joke is on me“) konnte ich in der Vergangenheit gerade mal das Motto „Früchte“ herausschlagen (nicht meine Idee..). Gut, dieses Mal also was für Große und Leute mit Zeit. Zumindest in meinem Kleiderschrank gibt es da keine Massen an passenden Zutaten. Wie gut aber das gesamte(!) Partyvolk die Verkleidungsaufgabe gelöst hat, zeige ich hier beispielhaft. Und wie viel Mühe sich die Gastgeber mit der Dekoration gegeben haben, lässt sich trotz der Fotos wirklich nur erahnen.

IMG_0311 [1024x768]

Alle Fotos: © privat

Da bleibt mir nur noch zu sagen: YOLO!

THE END [To be continued…].


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„Wie viele Silvesterparties wohl dieses Jahr die 20er zum Motto haben?“

..fragte mich vor zwei Wochen ein Freund. Und erst dann wurde mir bewusst, dass wir dank der „Great Gatsby“-Neuverfilmung wohl nicht die Einzigen sein werden, die sich dieses Jahr in 20er-Jahre-Schale werfen. Vielleicht treffen wir ja weitere Gleich-Befrackte in Flapperkleid oder Knickerbockern um Zwölf auf der Straße. Mit Cocktailglas und Zigarettenhalter. Oder vielleicht sogar einen Dalí oder eine Gertrude Stein (nah, wie sollte man die wohl erkennen?).

Um hierfür gewappnet zu sein, war ich letzte Woche im Stoffladen, wo ich um folgendes beim besten Willen nicht herum kam. Was besseres hätte ich gar nicht finden können:

Paillettenstoff-zwanziger-jahre-gatsby-motto-party

Stoff-pailletten-silvester-20er-motto-zuschnitt

Etliche Meter an Fransenschnur besitze ich jetzt auch, leider passt das farblich nur so mittelmäßig (und ist wahrscheinlich doch ein bisschen viel des Guten). Vielleicht kommt’s einfach auf die Handtasche.

Es wurde dann Gold..

Es wurde dann Gold..hier noch nicht entdeckt.

handtasche-bügel-zwanziger-boheme-chic

Selbstgemacht – aber bei weitem noch nicht so ganz was für die Zwanziger. Fransen!

Zuletzt fehlt noch der Kopfschmuck aus Federn oder was ähnlichem.

20er-haarschmuck-federn-great-gatsby

Ergebnisse gibt’s hier dann eventuell in ein paar Tagen (das behalte ich mir für alle Fälle mal vor, sicher ist sicher, hehe.). So, jetzt endlich mal wieder an die Nähmaschine – ich freu mich!