twiceversa

DIY, My Handmade-Label, Book-Reviews and the whole shabang!

Bücherstapel: „Blog, inc.“ vs. „Blogging for Creatives“ – oder Bloganfänge #1

Hinterlasse einen Kommentar

Heute gibt es hier mal einen kleinen Blick hinter die Kulissen – jetzt zeige ich aber nicht schon wieder meine Wohnung, sondern gewähre eher einen kleinen Einblick in die Anfänge dieses Blogs. Was bei anderen meist mit trial&error beginnt, startet bei mir eigentlich immer so: mit dem passenden Buch. Oder vielmehr: einer Auswahl von Büchern zum Thema. Vielleicht eine Berufskrankheit.

Begonnen hatte ich mit dem Titel „Blog, inc.“ von Joy Deangdeelert Cho und Meg Mateo Ilasco (letztere bekannt von „Craft, Inc.“, „Mom, Inc.“ oder „Crafting a meaningful home“):

Blog-inc-cover

Danach folgte „Blogging for Creatives“ von Robin Houghton:

blogging-for-creatives-cover

Eines vorweg: Für beide Titel gilt gleichermaßen, dass sie sich in erster Linie an vollständige Anfänger richten, was das Bloggen angeht. Ebenso wird auf die Nutzung verschiedener webbasierter Weblog-Dienste eingegangen – darunter WordPress, Tumblr, Blogger oder Typepad. Die Einrichtung seines eigenen servergestützten Blogs wird zwar angesprochen aber nicht detailliert erläutert. Wer schon seit einiger Zeit Blogs liest oder sogar bereits einige Artikel geschrieben hat – sich also bereits für eine Plattform entschieden hat – kann also getrost einige – viele – Seiten überblättern.

Nun geht es weiter mit Kapiteln über mögliche Blog- oder Post-Themen, dem Behandeln von Kommentaren, der Schaffung von Traffic, der Suchmaschinenoptimierung (was bei WordPress dann aber wiederum eher auf die serverbasierte Lösung wordpress.org zutrifft, was ich trotz Lektüre beider Bücher erst online auf dieser Seite herausfinden konnte), der Bewerbung des eigenen Business‘ über das Verdienen von Geld mit seinem Blog – was zugegebenermaßen dann doch eher die fortgeschrittenen Blogger und doch nur eine Minderheit betreffen dürfte. Aber schön, dass die Titel hier nicht enden und somit doch einen Ausblick bieten.

Die Art, wie beide Titel das Thema behandeln, ist in der Vorangehensweise und Optik sehr unterschiedlich. Während „Blog, inc.“ in fortlaufender Prosa, also im Fließtext, Kapitel für Kapitel – abgelöst durch ein paar schmückende Illustrationen – abarbeitet, kümmert sich „Blogging for Creatives“ jeweils auf einer 4/4-farbigen Doppelseite um einzelne Unterthemen der Kapitel. Ausnahmslos auf jeder Seite werden verschiedene hilfreiche Seiten sowie mal mehr, mal weniger zum Thema passende Blogs dargestellt. Was sicherlich viel Platz einnimmt aber zumindest bei mir die Lust auf’s Designen, Fotos machen und Losschreiben immens vorantrieb.

Das Aufgliedern in Kleinstthemen („10 popular widgets“, „Anatomy of a compelling blog post“) macht letzteren Titel auch um einiges übersichtlicher und führt mich zur Annahme, dass ich es auch in Zukunft als Nachschlagewerk nutzen werde. Der eher ausfüllende Erzählstil von „Blog, inc.“ las sich zwar flüssig, leider habe ich aber bereits jetzt das Gefühl, den Inhalt mit der Lektüre des darauffolgenden Titels im Gedächtnis überschrieben zu haben (wie doof, dass mir „Blog, inc.“ gehört und „Blogging for Creatives“ nur eine Fernleihe war. Wird dann wahrscheinlich doch gekauft werden.). Den größten Nutzen brachten mir sicherlich die Hinweise von „Blogging for Creatives“ auf das Erstellen eines content-Plans. Hier werden – ob nun digital oder schriftlich – die Artikel der folgenden Wochen kalendarisch für den eigenen Blog geplant. Besonders viel Wert wird hier darauf gelegt, dass sich dabei eine Reihe von Artikel-Typen abwechseln: die Liste, der Blick hinter die Kulissen (haha, ihr merkt, wie dieser Post entstand), die Anleitung, die eigene Meinung/der Erfahrungsbericht, die Rezension/das Interview (kommt auch bald :)), die Zusammenstellung (z.B. Webseiten zu einem bestimmten Thema) und das Präsentieren eigener Werke.

Obwohl beide Bücher auf Englisch geschrieben sind – irgendwie ist der deutsche Buchmarkt noch nicht wie der amerikanische auf das Kreativ- und Etsy-/Dawanda-Volk angesprungen – lesen sie sich meiner Meinung nach ohne große Schwierigkeiten. Wer ein bisschen im Web unterwegs ist, dem sollten ohnehin die dort ja meist englischsprachigen Begriffe geläufig sein. Wer sich allerdings bereits sehr gut mit Weblogs und dem Drumherum auskennt, könnte eventuell zu „Blog Boosting: Marketing / Content / Design / SEO“ von Michael Firnkes greifen. Ich selbst habe erst einen Blick hineinwerfen können – sollten die Kritiken nicht lügen, muss es aber ein sehr hilfreiches Tool (oh, es geht schon los..) für alle erfahreneren Blogger sein. Wenn es sich eben auch nicht aussschließlich um eine bestimmte Sparte der Blogger kümmert.

Falls ihr weitere Tipps habt, dann teilt sie doch gerne mit mir!

Advertisements

Autor: twiceversa

I'm blogging about DIY, Living, Reviews and the whole shabang!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s