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Designmärkte #1: Finden des geeigneten Marktes für dein Label

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Weil mich die letzten Wochen vollständig ein und dasselbe Thema beschäftigt, möchte ich es ab heute hier verwursten – und zwar von A bis Z! Daher startet heute meine neue Reihe „Designmärkte“, bei der es vom Finden des geeigneten Marktes über die Zusammenstellung des eigenen Standes bis zur Auswertung verschiedener Märkte gehen wird.

Designmärkte-#-1-finde-den-markt-für-dein-label

Heute also Teil 1!

Was tun, wenn du deine handgemachten Sachen jenseits des Internets an den Mann bringen möchtest? Ein Markt muss her! Nur wo findet man Infos dazu?

Neben

a) einer Suche in deiner präfertierten Suchmaschine (z.B. „Designermarkt/Handmade Markt/… + „DEIN ORT/BUNDESLAND“) gibt es

b) sehr praktische Kalender im Netz, wo nicht nur kommende Märkte verzeichnet, sondern auch Feedback zu vergangenen Veranstaltungen zu finden sind. Mir bekannt sind:

– die Facebookgruppe „Designmärkte“ und

– der Blog „Marktwelten“

Erstere ist eine geschlossene Gruppe, man muss also von einem Mitglied eingeladen werden. Weil das bei mir geschah, bevor ich mir Gedanken darüber machen konnte, weiß ich nicht, inwiefern man um eine Aufnahme bitten kann. Sicherlich gibt es aber die Möglichkeit einer PN. Ansonsten könnt ihr auch gerne mich anschreiben, dann bring ich euch da schon irgendwie rein. Hier der Link.

Sehr praktisch ist der integrierte Kalender mit allen, der Gruppe bekannten, Termine:

Kalender-designmärkte-facebook

Facebook.Gruppenkalender „Designmärkte“

Im Vorfeld der Bewerbungen (ja, man muss sich für einen Stand bewerben..) kann man z.B. die Gruppe nach deren Erfahrungen mit den einzelnen Märkten fragen. Dazu erhält man meist auch eine sehr offene Antwort:

Beratung

Verschiedenen Floh- und Kreativmärkten hat sich der Blog marktwelten.de verschrieben. Hier könnt ihr u.a. Berichte über vergangene Märkte finden:

marktwelten-blog

Wer auf seinem Blog immer mal wieder verschiedene Märkte Revue passieren lässt, ist alexascha, bei der in folgendem Post zusammenfassend ihre positiven als auch negativen Erfahrungen mit verschiedenen Märkten quer durch Deutschland geschildert werden: http://www.alexascha.de/blog/mal-ohne-bilder.html

Gut, ihr habt euch jetzt also für einen oder mehrere Märkte entschieden, was nun?
Wer schonmal auf einem Flohmarkt verkauft hat, wird sich erst einmal angesichts der Meterpreise eines Designmarktes erschrecken. Naja, immerhin geht es hier um Business.. Meist wird auf den Meterpreis, der meist so zwischen 35 und 60 Euro liegen dürfte, noch 19 Prozent Mehrwertsteuer aufgeschlagen. Der ein oder andere von euch dürfte diese ja glücklicherweise absetzen können. Bei manchen Märkten werden Tisch und Stühle sowie Strom gestellt, bei anderen muss man diese selbst mitbringen bzw. eine Pauschale dafür bezahlen. Daneben kommt natürlich noch die Anfahrt. Je nach Meterpreis muss man also schon einiges verkaufen um erstmal aus den Miesen heraus zu sein – geschweige denn ein Plus zu machen. Daher ist es für den Gründungsbeginn eines Labels bestimmt nicht schlecht, erstmal nahegelegene oder günstigere Märkte auszusuchen.

Die Frage, ob der Markt zu euren Produkten passt, können euch zum Einen die Leute sagen, welche schonmal dort waren – hier hilft also die genannte Facebookgruppe. Ein Blick auf deren Seite, die dort vorgestellten Labels vergangener Termine und die Frage, inwiefern euch das Erscheinungsbild des Marktanbieters gefällt, hilft bestimmt weiter. Letztendlich entscheidet der Marktbetreiber, ob ihr zu ihm passt – wenn er die Auswahl gewissenhaft trifft, finden sich später nicht zu viele Stände einer Art auf seiner Veranstaltung. Die Ausgewogenheit verschiedener Bereiche, ob nun Mode, Schmuck oder Grafik spielt ja eine nicht zu verachtende Rolle. So konnte man von manchen Märkten hören, dass sich bspw. drei konkurrierende Schmuckstände gegenüberstanden..

Nun geht es zur Bewerbung! Hier will der Organisator des Marktes sich ein genaues Bild euer Produkte machen. Einige akzeptieren hierzu der Bewerbung angehängte Fotos (manche wollen das sogar, damit sie diese später zur Bewerbung des Marktes und der Vorstellung ihrer Aussteller nutzen können). Andere möchten ihre Festplatten nicht zumüllen und hätten daher lieber einen Link zu eurer Labelseite oder zu eurem Onlineshop. Blöd, wenn man alle der genannten Punkte noch nicht hat, weil man noch mitten in der Gründung ist. Genauso ging es mir – freundlicherweise reichte bei meinen ersten beiden Bewerbungen (Handmade Markt in Oberhausen und Designerklang in Worms) eine Beschreibung meiner Produkte aus. Hat in beiden Fällen geklappt! Lohnenswert kann es auch sein, falls es beim betreffenden Markt möglich ist, sich den Stand mit einem anderen Kreativling zu teilen. Dies muss aber unbedingt in der Bewerbung angegeben werden! In diesem Fall müssen natürlich beide Labels beschrieben werden. Danach heißt es Daumendrücken bis zum Ende des Bewerbungszeitraums. Danach werden dann die ausgewählten Labels benachrichtigt, man überweist seine Standgebühr und nun fängt der Marktbetreiber an, seine zukünftigen Aussteller zu bewerben. Eine super Möglichkeit um schon jetzt euren Shop bekannter zu machen!

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Autor: twiceversa

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2 Kommentare zu “Designmärkte #1: Finden des geeigneten Marktes für dein Label

  1. Pingback: Vorher-Nachher: Mein Stand auf dem Handmade Markt in Oberhausen | twiceversa

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