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DIY, My Handmade-Label, Book-Reviews and the whole shabang!


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„Wie viele Silvesterparties wohl dieses Jahr die 20er zum Motto haben?“

..fragte mich vor zwei Wochen ein Freund. Und erst dann wurde mir bewusst, dass wir dank der „Great Gatsby“-Neuverfilmung wohl nicht die Einzigen sein werden, die sich dieses Jahr in 20er-Jahre-Schale werfen. Vielleicht treffen wir ja weitere Gleich-Befrackte in Flapperkleid oder Knickerbockern um Zwölf auf der Straße. Mit Cocktailglas und Zigarettenhalter. Oder vielleicht sogar einen Dalí oder eine Gertrude Stein (nah, wie sollte man die wohl erkennen?).

Um hierfür gewappnet zu sein, war ich letzte Woche im Stoffladen, wo ich um folgendes beim besten Willen nicht herum kam. Was besseres hätte ich gar nicht finden können:

Paillettenstoff-zwanziger-jahre-gatsby-motto-party

Stoff-pailletten-silvester-20er-motto-zuschnitt

Etliche Meter an Fransenschnur besitze ich jetzt auch, leider passt das farblich nur so mittelmäßig (und ist wahrscheinlich doch ein bisschen viel des Guten). Vielleicht kommt’s einfach auf die Handtasche.

Es wurde dann Gold..

Es wurde dann Gold..hier noch nicht entdeckt.

handtasche-bügel-zwanziger-boheme-chic

Selbstgemacht – aber bei weitem noch nicht so ganz was für die Zwanziger. Fransen!

Zuletzt fehlt noch der Kopfschmuck aus Federn oder was ähnlichem.

20er-haarschmuck-federn-great-gatsby

Ergebnisse gibt’s hier dann eventuell in ein paar Tagen (das behalte ich mir für alle Fälle mal vor, sicher ist sicher, hehe.). So, jetzt endlich mal wieder an die Nähmaschine – ich freu mich!

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Etsy Köln Meetup im fabulösen Onkel Otto Store

Wir haben’s mal wieder geschafft einen Teil unserer illustren Runde an einen Tisch zu setzen! Diesmal – und das war eine wirklich gute Idee – haben wir uns im schönen Onkel Otto Store auf der Lindenstraße getroffen. Janina und Diana, die beiden Inhaberinnen haben es vielleicht ein bisschen zuu gut mit uns gemeint. Nicht nur, dass sie den halben Laden für uns umgeräumt haben, nein, beste Versorgung mit Antipasti, Kuchen und leckeren Bio-Fair-Limos gab’s auch. Die beiden haben nämlich Nachhaltigkeit auf Onkel Ottos Kappe geschrieben. Das wurde mir spätestens klar, als ich den angebotenen Strohhalm ausschlagen wollte – wenigstens hier kann man ja ein bisschen sinnloses Plastik sparen – und mir Janina dann ihre Papier-Halme reichte. Tsja, hier wird an alles gedacht! Onkel Ottos gestriger Fehler liegt aber nun darin, dass wir uns jetzt am liebsten jedes Mal bei ihm einnisten möchten. Nahaharrr!

etsy-köln-cologne-meetup-stammtisch-onkel-otto-store

Familytreff beim Onkel

Wer sich hier warum überhaupt trifft und über was so gesprochen wird?
Die meisten von uns sind Etsy-Verkäufer, sie verkaufen also Handgemachtes oder -designtes oder Vintagefunde auf etsy.com. Andere tun dies vielleicht schon auf Märkten aber noch nicht online. Wiederum andere von uns haben das ganze zwar im Hinterkopf, gucken aber noch ein bisschen ratlos und holen sich Tipps.

Zwischen mehreren Inspektionen durch die bunten Drucke und die Papeterie des Ladens (es gibt übrigens auch ein gut ausgewähltes Graphic Novel-Regal!) wurde also so ziemlich alles angeschnitten, was den fleißigen Verkäufer so bewegt: „Wie verpackt ihr eure Waren?“, „Was sollte man alles in die Preisgestaltung kalkulieren?“ etc.pp.

Besonders bunt gemischt waren wir gestern übrigens auch: Neben den schon genannten Interessensgruppen (Verkäufer on- und offline, Käufer, im Startloch-Befindliche) war auch Anna von „Der SuperMarkt“ da. So hört man mal was von wirklich allen Seiten. Unsere Onkel Otto-Frauen konnten nämlich auch einiges aus Ladenbesitzersicht erzählen. Soviel Einblick + nette Leute + lecker Sachen + eine Herz-höher-schlagende-Umgebung = knaller Abend!


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Großmutters Finest DIY: ICH BIN VERLOREN!!! Dottie Angel ist schuld.

Ok, jetzt ist es endgültig mit mir und der Betretbarkeit meiner vier Wände vorbei: Ich halte die Anleitung zur restlosen Omafizierung meiner Umgebung in meinen Händen!

Ich muss mich jetzt auf jeden Fall sehr zusammenreißen, sonst hab ich bald nur noch Kaffeezeitbesuch von Personen jenseits der achtzig. Man könnte dann immerhin von Corporate Design sprechen aber eigentlich mag ich meine ähnlich-altrigen Freunde dann doch behalten.

dottie-angel-cover-tif-fussell-uppercase-reviewDie Vorgeschichte:
Vor einiger Zeit hielt ich in Amsterdams allerschönsten und dazu noch bezahlbaren Kruschelladen ein englischsprachiges Buch von Tif Fussell in den Händen, welche auch unter ihrem Alter Ego „Dottie Angel“ bekannt ist. Beim Durchblättern merkte ich schon, dass ich da auf etwas Besonderes gestoßen bin wurde (der Laden verkauft vielleicht gerade mal 20 verschiedene Bücher). Da ich aber schon eine beachtliche Summe für einen auch sehr hübschen Titel aus Japan an die Kasse befördert hatte, war dann erstmal der Vernunftsengel auf meiner Schulter. Engel sind ja schon eine nützliche Sache aber manchmal muss man auch wissen, wann man so Schulterexemplare zum Schweigen bringen sollte. Das hatte ich dann gelernt, als ich wieder in Deutschland war, das Buch im Hinterkopf täglich klingelte und die Onlinerecherche erwies, dass der gute Laden in Amsterdam einer der wenigen ist, die Titel vom Uppercase-Verlag aus Kanada(!) importieren. Beim nächsten Hollandbesuch konnte ich mich nochmal schön über meinen sonst selten ausgeprägten Sparimpuls ärgern: Buch ausverkauft!

Aber in der Not gibt es auch manchmal in der deutschen Verlagswelt Rettung: Edition Fischer hat nun einen Titel von Dottie Angel herausgebracht. Und ich darf rezensieren! Da freut sich das wenigstens-in-der-Theorie-naturverbundene-Städterherz von mir.

Los geht’s mit:
„Granny Chic – Sahnestücke aus Omas bunter Vintage-Stube, neu entdeckt und selbst gemacht“

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Mit folgendem Bild geht’s gleich richtig zu Sache. In Dottie Angels Welt wird Weiterlesen


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Großmutters Finest DIY: Küchenvorhänge á la Heidi

Hohoho, oder eher tülerüüdüdü: es geht weiter im Hüttenstil!

gruezi-gardine-granny-chic-vorhang-heidi-großmutter-oma-stil

Kombi-web

Gruezi, Gardine!

Da mir die vergangenen Wochen gezeigt haben, wie sich das Wohnen im Dachgeschoss in Südeuropa anfühlen würde, war es an der Zeit den 7 (SIEBEN!) Fenstern in der Wohnküche Vorhänge zu verschaffen. Sicht- und Lichtschutz waren mir bis jetzt egal aber Hitzeschutz macht bei langstündiger Sonnenbescheinung ja schon Sinn. Also habe ich die seit Wochen verachteten Schnittmuster schönster Beutel, Kleider, Shirts und Röcke zur Seite geschoben und schnöde Stofflappen versäubert, verbunden und umgeschlagen. Und da hat man ja auch flux (flugs? fluchs??) ein paar Gardinen zusammen (wenn man jetzt vom Kürzen, Verlängern, wieder Kürzen und nochmal Verlängern absieht).

Eins von sieben Fenstern durfte jenseits von sonst weißem Stoff aufatmen und fügt sich nun gut in den Küchentisch-Heidi-Stil ein. Und weil weiße Gardinen ja mal nicht so spannend sind, gibt’s jetzt nur die Omma-Gardine um die Ohren.

gardine-vorhang-schattenspiel-gießkanne-diy…und weil so zwei Hüttenvorhänge einen bisschen viel des Guten sind, ist ihr Partner auf der linken Seite ganz zurückhaltend mittelblau.


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Bücherstapel: „Ihre perfekte Schneiderwerkstatt“ (+ Auswirkung in meinem Stoffschrank)

Zuallererst: Ein Buch zum Vererben!!

Jenseits von Trends, allgemeingültig, klassisch, fortwährend aktuell. Hört sich langweilig an? Nein!! Sollte ich nicht etwas verschlafen haben, ist dieser Titel mindestens auf dem deutschen Buchmarkt einmalig. Und wer sich jemals Gedanken über seinen Platz zum Nähen gemacht hat, wird hier ziemlich begeistert blättern.

ihre-perfekte-schneiderwerkstatt-stiebner-beneytout-cover

Bevor ich zum Inhalt des Buches übergehe, kann ich gleich stolz die ersten Auswirkungen des ersten Durchblätterns vorstellen. Manchmal braucht man ja nur einen guten Tipp und dann macht auf einmal auch Aufräumen Spaß.

Der Tipp auf Seite 93 brachte es: Stoffe falten anhand einer Pappschablone – hergestellt nach den Regalmaßen des eigenen Schrankes. Ist zugegebenermaßen recht aufwändig aber wer sich das Ergebnis ansieht, dürfte überzeugt sein, oder?

VORHER:stoffschrank-vorher

NACHHER:stoffschrank-nachher-aufbewahrung-stoffe-idee

Bevor es zu weiteren guten Ideen im zweiten Teil des Buches geht, werden erst einige Nähzimmer und auch Ateliers verschiedener Frauen vorgestellt. Auf den ersten Blick fiel mir auf, dass hier fast ausschließlich Weiterlesen


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Großmutters Finest DIY: Super-Easy Tischläufer

Noch trage ich keine Söckchen in beigefarbenen Sandalen oder Kittelschürze. Meine Wohnung ist aber auf dem besten Wege in eine Art Dorfoma-Gartenlauben-Stil hineinzurutschen. Meinen Samt-Ohrensessel, diverse Stehlampen mit Textilschirm nebst alten Holzkommödchen breiten sich bei mir schon lange aus und ganz langsam nimmt schleichend so eine leichte Dorfromantik von der Wohnung überhand.

Beleg eins für diese Vermutung wurde erst an diesem Wochenende erschaffen – zehn Minuten und ein Tischläufer war da. Mit krummen Ecken und Kanten und durch kurz-unaufmerksames-durch-die-Overlock-Ziehen gleich mal mit Loch. Immerhin konnte ich so mal den Stopfstich meiner neuen Nähmaschine testen. Passt ja auch ganz gut zum Stil.. (das Glas ist halb voll, ja).

diy-tischläufer-geschirrtücher-1

Mein großartiges „Tutorial“ umfasst ganze vier Schritte: Geschirrtücher sammeln, zerschneiden, nach Geschmack anordnen und mit wenig Aufmerksamkeit zusammennähen. Voilà!

Daher verzichte ich mal auf Fotos des Prozesses, ok?

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So ein Loch in etwas zu schneiden, es zu stopfen und dann von „Vintage“ sprechen – Chapeau! Fühle mich im Modebusiness angekommen.


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Bücherstapel: Volle Craft Voraus!

Solltet ihr nicht mit Spott über euren Lesestoff umgehen können, dann versteckt lieber folgenden Titel in einem unauffälligen Umschlag, wenn ihr Bahn fahrt oder Besuch empfangt. Inhalt oder Cover sind hier nicht gemeint, nein, der deutsche Titel von dem eigentlichen „State of Craft“ lautet bei der deutschen Ausgabe „Volle Craft Voraus“ – und führte in meiner Umgebung auffällig oft zu schlauen Kommentaren. Ich für meinen Teil, sehe da jetzt nicht das große Problem (deutsche Kinotitel sind doch viel schlimmer!) und fühlte mich somit nicht abgeschreckt (Was sich zum großen Teil durchaus gelohnt hat).

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Wie bereits angerissen, handelt es sich hier um die deutsche Übersetzung aus dem Amerikanischen, welche im Mai beim fabulösen Verlag Edition M. Fischer erschienen ist. Mehr Infos zur Originalausgabe erhoffte ich mir auf zugehörigem Blog – der nach ganzen 5 Artikeln abbricht. Kurzzeitmarketing nennt man das wohl.

Aber jetzt zum deutschen Titel:

Versammelt sind hier etwas mehr als 50 Projekte verschiedener Kreativer/Labels aus den USA und Großbritannien. Neben einer kurzen Charakterisierung sind noch sieben ausführliche Interviews mit einzelnen Kreativen eingestreut. Ein schöner Mehrwert. Insbesondere für Leute wie mich, welche gerne hinter Weiterlesen