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Ein Song für den Morgen (und einer für immer)

Meine persönliche Lösung zum (langsamen) Wachwerden und für den (schnellen) Aufbau von exzellenter Laune und Sommerabend-Gefühl:

In der nächsten Band dann Glockenspiel..

 

 

 

 

 

 

 


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„Dreimal Tarte bitte!“ – das vielleicht schönste Café in Köln

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Seitdem ich das „À la Tarte“ in der Kölner Südstadt betreten habe und spätestens nachdem ich die erste Tarte dort bestellt und verputzt hatte, denke ich: „Das muss ich weiterempfehlen! So vielen es geht! Heißt: ‚IM INTERNET‘, tehe!“.

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Wie man sich bei dem Namen  des Cafés schon denken kann, sind die Spezialität des Hauses die täglich(!) selbstgebackenen(!) Tartes. Ziemlich mutig hab ich mich gefühlt, als ich ein Stück der Basilikum-Käsetarte bestellt hatte. Und danach ein bisschen blöd. Weil: Das Ganze sieht zwar ein bisschen seltsam aus, Basilikum mit weißer Schokolade und Käsekuchen gehen aber geschmacklich mal ziemlich gut perfekt! Und die saftigen Croissants auch. Der Kaffee ebenso. Und nachdem ich nun einige Spätdienste von mir, anstatt den freien Morgen zu verschlafen, mit einem ausgedehnten Frühstück im À la Tarte begonnen habe, kann ich jeden von mir probierten Kuchen, äh pardon, Tarte, empfehlen. Und das dürften inzwischen so fast alle Variationen gewesen sein.

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Und weil das Auge mit isst und der Tag viel besser startet, wenn man sich auch mal optisch verwöhnt, komme ich wohl auch in Zukunft nicht um dieses Café herum. Die Fotos sprechen für sich, denke ich:

 

 


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Ebooks korrekt einkaufen – online bei deinem Buchhändler

Viel mehr als den Link zum Shop muss ich der Überschrift ja kaum noch hinzufügen. Vielleicht aber davor den Hintergrund:

Nach diversen spitzenmäßigen Dokus, die ich vor Kurzem gesehen habe, ein paar wenigen aufrüttelnden Büchern und eventuell auch mitlaufend mit dem in kleinen Dosen zu beobachtenden Trend von korrekten Produkten auf dem Markt, sei es Bio oder Fair, beobachte ich in den letzten Wochen meine Mutation zum passiven Weltverbesserertum. Passiv insofern, dass ich mich bei dm-Markt an der Kasse ärgere, wenn die Kassiererin nicht weiß, was das komische Wort „Fairtrade“ soll und nach Konsultation mehrerer Mitarbeiter herauskommt, dass meine Fairtrade-Schoki aus dem Programm genommen wurde. Oder mich die unnötige Plastikverpackung meines Mini-Abos des COUCH Magazins fuchst. Und ich über ein Deo ohne Palmöl nachdenke.

flickr: net_efekt (remixed)

Vielleicht hängt es auch mit den gerade vergangenen Bundestagswahlen oder eher der (leicht) hoffnungsvollen Zeit kurz davor zusammen, dass ich mich gerade im Modus „Wir können doch etwas verändern, wenn wir nur zusammen an einem Strang ziehen“ befinde (…wobei das durch diese Wahl wieder abgelegt sein müsste).

Nun ja, oft gehört, gerne überhört: Der Konsument hat die Macht. Der stete Tropfen höhlt den Stein. Jeder muss für sich anfangen. Bevor das hier in Kitsch ausartet: Ich habe viele Ausreden oder Gründe billig und bequem zu kaufen. Aber lass es nur ein Produkt pro Einkauf sein, für dass ich mich mit meinem Gewissen und nicht mit „Geiz ist Geil“ (allein schon deswegen hasse ich Saturn) entscheide. Die Nachfrage entscheidet über das Angebot.

Wikimedia Commons: Konsum Svedmyra 1934.jpg [Changed]

Richtig schwer fällt es mir leider bei zwei der größten und aufgrund ihrer Vormachtstellung umstrittenen Online-Handelsketten Nein zu sagen: Amazon und Zalando. Um erstere dreht sich eigentlich indirekt dieses Posting. Bücher bestelle ich sowieso kaum neu, daher habe ich in diesem Bereich kein Problem Amazon den Rücken zu kehren. Schwieriger wird es für mich bei Elektrogeräten und importierten Büchern. Richtig leicht aber beim Kindle:

Das mag ja ein ausgereifter, super E-Bookreader sein aber hier wird Amazons Streben nach einer Monopolstellung unmissverständlich deutlich. Wer einen Kindle hat, kann nur E-Books, die er bei Amazon gekauft hat lesen. Fertig. Alle anderen Distributionswege sind raus, von Bibliotheken ausgeliehene E-Books hier sowieso. Mein örtlicher Buchhändler hat es so ausgedrückt: „Das ist ungefähr so, als wenn Sie ein Auto erwerben und ihr Benzin nur noch bei einer bestimmten Tankstellenkette tanken können“. Fazit: Für mich kein Kindle.

Eigentlich sehe ich ja für mich generell noch keinen Grund trotz diverser, persönlicher Pro&Contra-Aufstellungen, mir einen E-Bookreader zuzulegen. Bei Büchern bin ich einfach noch sehr romantisch. Für alle E-Book-Fans, die diese gerne online bestellen wollen, komme ich aber nun nach ausschweifender Einführung zu folgendem Tipp: http://ebuch.de/

ebuch-ebooks-online-bestellen-fair-korrekt-buchhandel

Hier haben sich um die 600 inhabergeführte Buchhändler zusammengeschlossen, bei denen man bequem seine Ebooks (und Hörbücher) online bestellen kann – und damit regional und fair kauft. Und auch in Zeiten der spontanen Bestellung via Internet seinen örtlichen Buchhändler unterstützt. Auch hier hat es mein – übrigens generell sehr engagierter Buchhändler – kurz und knackig so zusammengefasst: „Wir melden keine Kundendaten und Ihre Bestellungen an Behörden in den USA, wir zahlen hier unsere Steuern und wir beraten Sie persönlich vor Ort.“ Mehr Argumente braucht’s nicht. Daher schließe ich hiermit diesen – für bisherige Verhältnisse recht untypischen – Post.


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Mein persönliches Polyvore – für alles außer Klamotten

Durch den schlechten (nun gut..) Einfluss von Julie und ihrem Blogpost von letzter Woche auf juliesschoenewelt bin ich in der letzten halben Stunde in einen virtuellen Schaufensterbummel eingebrochen, welcher folgenden Wunschzettel produziert hat (naja, die Wünsche sind schon länger gewachsen, jetzt sehe ich aber mal alles einiges auf einen Schlag. Aijaijai, Millionär müsste man sein.

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Zugegebenermaßen bin ich nicht gerade auf Verzicht getrimmt und so mussten in letzter Zeit einige Flohmarktstände meine Wohnung etwas luftiger werden lassen. Mir war schon immer ein Rätsel, wie (wenige) Leute in meiner Umgebung mit nur 4 Kisten ihren Umzug vollziehen können und insgeheim bewundere ich das auch sehr. Aber dafür habe ich wohl zu zubehörintensive Hobbies. Diese kann man interessanterweise auch ziemlich gut bei oberem Bild herausinterpretieren (nein, ich sitze nicht für meine Leben gern, aber ich richte verdammt gerne ein- Der Rest dürfte sich, außer vielleicht Nummer 6, von selbst erklären).

Nach gewohnter Manier muss ich auch an dieser Stelle schon wieder einen Buchtipp loswerden (irgendwie kriege ich ja doch immer die Kurve dorthin, wenn auch ohne jegliche Überleitung). Für alle, die dringend mal ausmisten müssten aber denken, dass sie „alles ganz bestimmt nochmal brauchen werden“ ist folgender Titel wirklich hilfreich: „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston.

Auf dem Bild:  1. Parisienne (Eau de Toilette(!)) von Yves Saint Laurent   2. Lampenkombi über impressionen.de   3. Schneiderpuppe, am liebsten nach eigenen Maßen. Und unbedingt mit Holzabschluss. Z.B. über Bali Büsten   4. Diverse kostenintensive(!) Nähfüße zu meiner Bernina Aurora 450 (Nahtverdeckter Reißverschluss, Kordelaufnähfuß etc.)   5.  Bügelkissen z.B. über schneiderpuppen.de   6. Feet-Up, Stuhl für den einfachen Kopfstand – eigentlich geht’s mir um den Kurs um’s Eck   7. Gepäckträger für’s (Vorder-)Rad – so ohne Auto wäre das mit ner Weinkiste oben drauf ein Lebensretter   8.  Holzstuhl über Strauss. Das Designvorbild ist in Antikmärkten noch teurer…   9. Endlich eine gute Kamera! Endlich Tiefenunschärfe! Das ist der größte (materielle) Wunsch. Es ist: Samsung NX-300, eine Systemkamera (das sind die Teile, die ähnlich große Chips wie die monsterschweren Spiegelreflexkameras haben und auch über wechselbare Objektive verfügen. Nur kleiner sind. Keine Ahnung, wo dann der Vorteil der Spiegelreflex liegen mag…)

So, schlimmerweise war das nur ein Auszug. Aber erstmal habe ich mich konsum-sattgesehen und kann jetzt schlafen gehen. Danke Julie!


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Wann dir welches Buch helfen kann – ein Wegweiser durch Dick und Dünn

überlebensbibliothek

Neulich bin ich in der Bibliothek zufällig über folgenden Titel gestolpert: „Die Überlebensbibliothek – Bücher für alle Lebenslagen“ von Rainer Moritz. Bisher hätte ich mir nicht vorstellen können, dass jenseits von gutgemeinten Ratschlägen ein gedruckter Ratgeber exisitieren kann, der je nach Problem die passende Lektüre empfiehlt. Starke Sache. Teilweise sicher mit einem Augenzwinkern zu verstehen (z.B. soll man bei einem unliebsamen Wüstentrip den im Moor spielenden Titel „Regenroman“ von Karen Duve lesen), oftmals aber bestimmt auch sehr hilfreich für so manche Laune. Ein Beispiel aus dem Register gibt es hier weiter unten, nach dem Register folgen dann Kurzvorstellungen der empfohlenen Romane.

Wenn mich also bald die nächste Mini-Frustration oder die größeren Fragen des Lebens heimsuchen sollten, probiere ich das mal aus.

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Das letzte Stück Sommer in Deutschland (Bade Edit)

Jetzt, wo es nunmehr sogar in Süddeutschland kühl wird, habe ich in der letzten schönen Woche den Bodensee als ernstzunehmendes Reiseziel für mich entdeckt.

Und schwups: Chance vorbei.
Nächstes Jahr wieder..
(dann aber ne ganze Woche!)

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Danach machte ich noch einen kurzen Abstecher nach Berlin, wo es neben lustigen Karaokeclubs und spanisch sprechenden Menschen auch einiges an Seen gibt. Es folgt der Müggelsee (den man natürlich nicht mit dem großartigen Bodensee vergleichen kann. Aber dafür kriegt man ja ne Großstadt, ne? Guter Tausch.

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In der „ich-muss-nochmal-schnell-an-den-See-bevor-der-Sommer-vorbei-ist“-Runde käme jetzt eigentlich noch ein Exemplar von vor den Toren Aachens. Weil ich dort aber auf Oldschool und Hip zugleich gemacht habe und somit nur meine analoge Plastekamera dabei hatte, wird das wohl nichts mehr vorm Herbst mit den Fotos. Dabei hätte es das letzte Einhorn unter den Enten-Gans-Gattungen zu bestaunen gegeben!!