twiceversa

DIY, My Handmade-Label, Book-Reviews and the whole shabang!


Hinterlasse einen Kommentar

Bevor ich Weihnachten verschlafe, kommt Fräulein Klein!

Fräulein Klein liegt bei mir schon geraume Zeit im Regal. Ich glaube es war August, als sie in meinem Briefkasten landete. Ein sehr unweihnachtlicher Monat. Also wartete ich, bis ich euch ein wenig Tannennadel-, Kerzenwachs- und Lebkuchenduft um die Ohren Augen hauen konnte und schwups kam schon der Nikolaus. Und die Fleißigen und Früh- bzw. Rechtzeitigen unter uns haben schon diverse Bleche an Plätzchen aus dem Ofen gezogen und vielleicht noch umso mehr Glühwein getrunken. Letzteres habe ich immerhin gestern getan, bei ersterem hilft ab sofort nun Fräulein Klein. Die natürlich nicht in Persona auf meinem Bücherstapel liegt, wie so manch findiger Leser unter euch sich bereits gedacht haben mag, sondern welche ihre weihnachtlichen Deko- und Küchenideen zwischen zwei Buchdeckel gebannt hat. Die auch viel besser durch den Briefkasten passten (ohne jetzt Fräulein Klein angreifen zu wollen).

Zum Vergleich:

weihnachten-mit-fräulein-klein-buch-rezension-buchvorstellung-blog

Die, welche jetzt Angst haben, vor lauter „Backzauber und Dekolust“ Zahnschmerzen zu kriegen, kann ich beruhigen. Wenn man unbeschadet durch die Weihnachtssaison kommt und sich die garstige Zeit – ich spiele einzig auf das Wetter an – durch Dinge verschönert, welche man nicht guten Gefühls im Sommer machen kann (Tee trinken, Plätzchen backen, (rot-weiß) dekorieren), dann findet man auch viel an gutem Bauchgefühl in diesem Buch. Neben winterlicher Deko, Werkideen für kleine Hände und ausgefalleneren Heißgetränken gibt es hier so viele Backrezepte, dass man die Weihnachtssaison zumindest in der Küche bis zum nächsten Temperaturhoch ausdehnen kann. Oder einige Winter niemals das Gleiche auftischen muss.

Genug eingeleitet, gleich kann sich jeder sein eigenes Bild machen.

Deko&Basteln (Mit der Maus drübber (oder ein Klick) für ein bisschen mehr Hintergrund..):

Kochen&Backen (‚Mouseover‘ für mehr Infos):

Zum Abschluss noch ein kleiner Schwank. Seit letztem Jahr lag noch als Überrest des Adventskalenders meiner Schwester – wir wechseln uns alljährlich ab und übertreffen uns jedes Jahr ein wenig – eine rot-weiße Zuckerstange unbemerkt im Plattenregal. Mit dieser hätte ich jetzt eigentlich obere Bilder um eine passende Requisite erweitert. Sie fiel aber vor sehr wenigen Tagen dem Ordnungsgeist meines männlichen Mitbewohners (a.k.a. Freund) zum Opfer. Das ist eigentlich nicht weiter schlimm aber:

  1. hätte ich jetzt einen super Vorwand für die Aufheberei gehabt
  2. wurde ich auf diversen (vielen!) Seiten des Buches auf diesen Missstand hingewiesen. Tsja, das Fräulein Klein, als hätte es das gewusst..

 


5 Kommentare

Bücherstapel: Wohnideen aus dem wahren Leben – Inspirationen der besten Wohnblogger

wohnideen-aus-demwahren-leben-rezension-kritik-blog-buchvorstellungWohnideen aus dem wahren Leben – Inspirationen der besten Wohnblogger / Petra Harms

Der liebe Callwey-Verlag hat mir kürzlich eines seiner nagelneuen Einrichtungsbücher geschickt. Sehr gespannt wartete ich darauf, denn immerhin werden hier nicht die Erzeugnisse von Innenarchitekten oder Stylisten gezeigt, sondern reale Wohnungen von Bloggern. Okaaaay, es handelt sich hier um Blogger, deren Schwerpunkt auf Wohnen und Einrichten liegt, also so ganz wie nebenan sieht es bei ihnen nicht gerade aus. Eher puristisch-skandinavisch-trendy-weiß-mit-Akzenten. Hier geht’s los mit den Beweisen (der Klick bringt die Infos):

Seitdem ich unterm Dach wohne, bin ich quasi gezwungen etwas auf Wandfarbe zu verzichten. Zumindest finde ich farbige Schrägen leicht gruselig. Und auch wenn ich meine früheren pistazienfarbenen Wände ziemlich vermisse, sind so weiße Wände für Leute mit ausgeprägterem Sammeltrieb ne schlaue Sache. Ziemlich „weiß“ geht es im Buch genauso weiter. Obwohl der Sammeltrieb in den gezeigten Wohnungen sehr gemäßigt zu sein scheint. Irgendwann schaff ich das auch mal. Oder hab zwei Zimmer mehr. Aber im Altbau gibt’s dann unbedingt wieder ein paar farbige Wände.

wohnideen-aus-demwahren-leben-rezension-kritik-blog-buchvorstellung

Die Wand muss abwischbar sein. Oder frisch gestrichen. Oder hier wohnen sehr disziplinierte Kinder. Die Buntstifte wären ja zumindest vorhanden. (Wohnung: HERZ-ALLERLIEBST

rezension-wohnideen-aus-dem-wahren-leben-buchvorstellung-callwey-verlag

Ich find’s ja immer schön zu sehen, wenn IKEA-Möbel auch jenseits des Katalogs und Einrichtungshauses schön eingesetzt werden. Wenn man sich in Online-Wohnungsbörsen umschaut, wird dies ja sonst fast immer widerlegt. (Wohnung: 23QMSTIL)

wohnungen-von-bloggern-buch-rezension

Aii, da seh ich doch was..! (Wohnung: YVESTOWN)

blogger-wohnideen-skandinavisch-einrichten-buch

Da ist man mal im Papeterie-Laden vernünftig und dann verfolgt einen das nette Heft trotzdem optisch bis nach Hause.

Vorher gesehen hinterm "Frühling is dufte"-Schaufenster in Berlin-Friedrichshain gegenüber von Frieda Hain (Wie hieß nur der Laden?).

Vorher gesehen hinterm „Frühling is dufte“-Schaufenster in Berlin-Friedrichshain gegenüber von Frieda Hain (Wie hieß nur der Laden?).

Ziemlich gute Ideen gibt es aber auch in sehr aufgeräumten Wohnungen (mehr Infos per Maus-Wisch/-Klick!):

Nach der ganzen Ordnung jetzt noch ein bisschen wahres Leben im Garten. Die Natur macht’s doch immer am Schönsten:

blogger-garten-wohnen-wohnbuch-blog-rezension-buchvorstellung-aus-dem-wahren-leben

(Garten: YVESTOWN)

Wer sich jetzt fragt, welche Wohnblogger hier noch zu Wort und Bild kommen, dem sei geholfen:

Holly Becker / Decor8blog.com

Ricarda Nieswandt / 23qmstil.blogspot.de

Jeanette Lunde /Byfryd.com

Holly Marder / Avenuelifestyle.com

Igor Josifovic / Happyinteriorblog.com

Line Klein / Lineklein.blogspot.com

Vera /Nicestthings.com

Nadine / Herz-Allerliebst.de

Eleni Psyllaki / Myparadissi.com

Desiree Groenendaal / Vosgesparis.Blogspot.de

Nina Holst /Stylizimo.com

Kerstin Reilemann & Berit Luedecke / Snug-Online.Blogspot.de

Kerstin / Sanvie.de

Yvonne Eijkenduijn / Yvestown.com

Gudy Herder / Eclectictrends.com


Ein Kommentar

Mein persönliches Polyvore – für alles außer Klamotten

Durch den schlechten (nun gut..) Einfluss von Julie und ihrem Blogpost von letzter Woche auf juliesschoenewelt bin ich in der letzten halben Stunde in einen virtuellen Schaufensterbummel eingebrochen, welcher folgenden Wunschzettel produziert hat (naja, die Wünsche sind schon länger gewachsen, jetzt sehe ich aber mal alles einiges auf einen Schlag. Aijaijai, Millionär müsste man sein.

polyvore-wunschzettel-kram-außer-klamotten copy

Zugegebenermaßen bin ich nicht gerade auf Verzicht getrimmt und so mussten in letzter Zeit einige Flohmarktstände meine Wohnung etwas luftiger werden lassen. Mir war schon immer ein Rätsel, wie (wenige) Leute in meiner Umgebung mit nur 4 Kisten ihren Umzug vollziehen können und insgeheim bewundere ich das auch sehr. Aber dafür habe ich wohl zu zubehörintensive Hobbies. Diese kann man interessanterweise auch ziemlich gut bei oberem Bild herausinterpretieren (nein, ich sitze nicht für meine Leben gern, aber ich richte verdammt gerne ein- Der Rest dürfte sich, außer vielleicht Nummer 6, von selbst erklären).

Nach gewohnter Manier muss ich auch an dieser Stelle schon wieder einen Buchtipp loswerden (irgendwie kriege ich ja doch immer die Kurve dorthin, wenn auch ohne jegliche Überleitung). Für alle, die dringend mal ausmisten müssten aber denken, dass sie „alles ganz bestimmt nochmal brauchen werden“ ist folgender Titel wirklich hilfreich: „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston.

Auf dem Bild:  1. Parisienne (Eau de Toilette(!)) von Yves Saint Laurent   2. Lampenkombi über impressionen.de   3. Schneiderpuppe, am liebsten nach eigenen Maßen. Und unbedingt mit Holzabschluss. Z.B. über Bali Büsten   4. Diverse kostenintensive(!) Nähfüße zu meiner Bernina Aurora 450 (Nahtverdeckter Reißverschluss, Kordelaufnähfuß etc.)   5.  Bügelkissen z.B. über schneiderpuppen.de   6. Feet-Up, Stuhl für den einfachen Kopfstand – eigentlich geht’s mir um den Kurs um’s Eck   7. Gepäckträger für’s (Vorder-)Rad – so ohne Auto wäre das mit ner Weinkiste oben drauf ein Lebensretter   8.  Holzstuhl über Strauss. Das Designvorbild ist in Antikmärkten noch teurer…   9. Endlich eine gute Kamera! Endlich Tiefenunschärfe! Das ist der größte (materielle) Wunsch. Es ist: Samsung NX-300, eine Systemkamera (das sind die Teile, die ähnlich große Chips wie die monsterschweren Spiegelreflexkameras haben und auch über wechselbare Objektive verfügen. Nur kleiner sind. Keine Ahnung, wo dann der Vorteil der Spiegelreflex liegen mag…)

So, schlimmerweise war das nur ein Auszug. Aber erstmal habe ich mich konsum-sattgesehen und kann jetzt schlafen gehen. Danke Julie!


Hinterlasse einen Kommentar

Wann dir welches Buch helfen kann – ein Wegweiser durch Dick und Dünn

überlebensbibliothek

Neulich bin ich in der Bibliothek zufällig über folgenden Titel gestolpert: „Die Überlebensbibliothek – Bücher für alle Lebenslagen“ von Rainer Moritz. Bisher hätte ich mir nicht vorstellen können, dass jenseits von gutgemeinten Ratschlägen ein gedruckter Ratgeber exisitieren kann, der je nach Problem die passende Lektüre empfiehlt. Starke Sache. Teilweise sicher mit einem Augenzwinkern zu verstehen (z.B. soll man bei einem unliebsamen Wüstentrip den im Moor spielenden Titel „Regenroman“ von Karen Duve lesen), oftmals aber bestimmt auch sehr hilfreich für so manche Laune. Ein Beispiel aus dem Register gibt es hier weiter unten, nach dem Register folgen dann Kurzvorstellungen der empfohlenen Romane.

Wenn mich also bald die nächste Mini-Frustration oder die größeren Fragen des Lebens heimsuchen sollten, probiere ich das mal aus.

überlebensbibliothek-inhalt-bücher-was-lesen-literatur


Hinterlasse einen Kommentar

Großmutters Finest DIY: ICH BIN VERLOREN!!! Dottie Angel ist schuld.

Ok, jetzt ist es endgültig mit mir und der Betretbarkeit meiner vier Wände vorbei: Ich halte die Anleitung zur restlosen Omafizierung meiner Umgebung in meinen Händen!

Ich muss mich jetzt auf jeden Fall sehr zusammenreißen, sonst hab ich bald nur noch Kaffeezeitbesuch von Personen jenseits der achtzig. Man könnte dann immerhin von Corporate Design sprechen aber eigentlich mag ich meine ähnlich-altrigen Freunde dann doch behalten.

dottie-angel-cover-tif-fussell-uppercase-reviewDie Vorgeschichte:
Vor einiger Zeit hielt ich in Amsterdams allerschönsten und dazu noch bezahlbaren Kruschelladen ein englischsprachiges Buch von Tif Fussell in den Händen, welche auch unter ihrem Alter Ego „Dottie Angel“ bekannt ist. Beim Durchblättern merkte ich schon, dass ich da auf etwas Besonderes gestoßen bin wurde (der Laden verkauft vielleicht gerade mal 20 verschiedene Bücher). Da ich aber schon eine beachtliche Summe für einen auch sehr hübschen Titel aus Japan an die Kasse befördert hatte, war dann erstmal der Vernunftsengel auf meiner Schulter. Engel sind ja schon eine nützliche Sache aber manchmal muss man auch wissen, wann man so Schulterexemplare zum Schweigen bringen sollte. Das hatte ich dann gelernt, als ich wieder in Deutschland war, das Buch im Hinterkopf täglich klingelte und die Onlinerecherche erwies, dass der gute Laden in Amsterdam einer der wenigen ist, die Titel vom Uppercase-Verlag aus Kanada(!) importieren. Beim nächsten Hollandbesuch konnte ich mich nochmal schön über meinen sonst selten ausgeprägten Sparimpuls ärgern: Buch ausverkauft!

Aber in der Not gibt es auch manchmal in der deutschen Verlagswelt Rettung: Edition Fischer hat nun einen Titel von Dottie Angel herausgebracht. Und ich darf rezensieren! Da freut sich das wenigstens-in-der-Theorie-naturverbundene-Städterherz von mir.

Los geht’s mit:
„Granny Chic – Sahnestücke aus Omas bunter Vintage-Stube, neu entdeckt und selbst gemacht“

granny-chic-dottie-angel-tif-fussell-book-review-cover

Mit folgendem Bild geht’s gleich richtig zu Sache. In Dottie Angels Welt wird Weiterlesen


4 Kommentare

Bücherstapel: „Ihre perfekte Schneiderwerkstatt“ (+ Auswirkung in meinem Stoffschrank)

Zuallererst: Ein Buch zum Vererben!!

Jenseits von Trends, allgemeingültig, klassisch, fortwährend aktuell. Hört sich langweilig an? Nein!! Sollte ich nicht etwas verschlafen haben, ist dieser Titel mindestens auf dem deutschen Buchmarkt einmalig. Und wer sich jemals Gedanken über seinen Platz zum Nähen gemacht hat, wird hier ziemlich begeistert blättern.

ihre-perfekte-schneiderwerkstatt-stiebner-beneytout-cover

Bevor ich zum Inhalt des Buches übergehe, kann ich gleich stolz die ersten Auswirkungen des ersten Durchblätterns vorstellen. Manchmal braucht man ja nur einen guten Tipp und dann macht auf einmal auch Aufräumen Spaß.

Der Tipp auf Seite 93 brachte es: Stoffe falten anhand einer Pappschablone – hergestellt nach den Regalmaßen des eigenen Schrankes. Ist zugegebenermaßen recht aufwändig aber wer sich das Ergebnis ansieht, dürfte überzeugt sein, oder?

VORHER:stoffschrank-vorher

NACHHER:stoffschrank-nachher-aufbewahrung-stoffe-idee

Bevor es zu weiteren guten Ideen im zweiten Teil des Buches geht, werden erst einige Nähzimmer und auch Ateliers verschiedener Frauen vorgestellt. Auf den ersten Blick fiel mir auf, dass hier fast ausschließlich Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Best of Juli 2013: Arrested Development, Murakami und Markos Valle

Na, so ganz klappt das mit der Fortführung von so manch einer von mir kopflos eingeführten Serie noch nicht! Nachdem ich also zwei Monate links liegen gelassen habe, nehme ich die monatliche Kurz-Rückschau-auf-meine-konsumierten-Medien wieder auf und resümiere hiermit den vergangenen Juli.

Meine persönlichen Highlights:

Serie: Arrested Development

(Eigentlich gilt das ja nicht. Die drei Staffeln gucke ich nämlich schon seit etlichen Jahren. Das ist eine dieser Serien, bei der ich es schaffe, trotz eigener DVD-Box Jahre zu brauchen um Folge für Folge durchzuschauen (Bei „Breaking Bad“ brauche ich vielleicht grad mal 2 Wochen für alle Staffeln. Aber ich glaube, das ist normal). Die lange Rezeptionszeit liegt hier sicher daran, dass keine Cliffhanger – oder nur vermeintliche – ans Ende jeder Folge gesetzt wurden. Außerdem ertrage ich nicht drei Blödel-Folgen hintereinander. Aber erstmal von vorne:)

http://www.flickr.com/people/methodshop/

Die Story: Chaoten-Familie um inhaftierten Business-Vater (dreckige Geschäfte) wird einzig durch das alleinig vernünftige Familienmitglied Michael zusammengehalten. Der sich in quasi jeder Folge am liebsten von der Familie entledigen würde. Aber eigentlich ist die Grundstory relativ wurst. Leben tut die Serie von ihren unglaublich(!!!) durchgeknallten Charakteren. Sitcom ohne eingebaute Lacher. Eine Wohltat.

Mit folgender Szene habe ich die Super-Kurve-zurück (Überleitung nennt man das..) zu Breaking Bad gefunden (man denke an Weiterlesen