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Bücherstapel: Wohnideen aus dem wahren Leben – Inspirationen der besten Wohnblogger

wohnideen-aus-demwahren-leben-rezension-kritik-blog-buchvorstellungWohnideen aus dem wahren Leben – Inspirationen der besten Wohnblogger / Petra Harms

Der liebe Callwey-Verlag hat mir kürzlich eines seiner nagelneuen Einrichtungsbücher geschickt. Sehr gespannt wartete ich darauf, denn immerhin werden hier nicht die Erzeugnisse von Innenarchitekten oder Stylisten gezeigt, sondern reale Wohnungen von Bloggern. Okaaaay, es handelt sich hier um Blogger, deren Schwerpunkt auf Wohnen und Einrichten liegt, also so ganz wie nebenan sieht es bei ihnen nicht gerade aus. Eher puristisch-skandinavisch-trendy-weiß-mit-Akzenten. Hier geht’s los mit den Beweisen (der Klick bringt die Infos):

Seitdem ich unterm Dach wohne, bin ich quasi gezwungen etwas auf Wandfarbe zu verzichten. Zumindest finde ich farbige Schrägen leicht gruselig. Und auch wenn ich meine früheren pistazienfarbenen Wände ziemlich vermisse, sind so weiße Wände für Leute mit ausgeprägterem Sammeltrieb ne schlaue Sache. Ziemlich „weiß“ geht es im Buch genauso weiter. Obwohl der Sammeltrieb in den gezeigten Wohnungen sehr gemäßigt zu sein scheint. Irgendwann schaff ich das auch mal. Oder hab zwei Zimmer mehr. Aber im Altbau gibt’s dann unbedingt wieder ein paar farbige Wände.

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Die Wand muss abwischbar sein. Oder frisch gestrichen. Oder hier wohnen sehr disziplinierte Kinder. Die Buntstifte wären ja zumindest vorhanden. (Wohnung: HERZ-ALLERLIEBST

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Ich find’s ja immer schön zu sehen, wenn IKEA-Möbel auch jenseits des Katalogs und Einrichtungshauses schön eingesetzt werden. Wenn man sich in Online-Wohnungsbörsen umschaut, wird dies ja sonst fast immer widerlegt. (Wohnung: 23QMSTIL)

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Aii, da seh ich doch was..! (Wohnung: YVESTOWN)

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Da ist man mal im Papeterie-Laden vernünftig und dann verfolgt einen das nette Heft trotzdem optisch bis nach Hause.

Vorher gesehen hinterm "Frühling is dufte"-Schaufenster in Berlin-Friedrichshain gegenüber von Frieda Hain (Wie hieß nur der Laden?).

Vorher gesehen hinterm „Frühling is dufte“-Schaufenster in Berlin-Friedrichshain gegenüber von Frieda Hain (Wie hieß nur der Laden?).

Ziemlich gute Ideen gibt es aber auch in sehr aufgeräumten Wohnungen (mehr Infos per Maus-Wisch/-Klick!):

Nach der ganzen Ordnung jetzt noch ein bisschen wahres Leben im Garten. Die Natur macht’s doch immer am Schönsten:

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(Garten: YVESTOWN)

Wer sich jetzt fragt, welche Wohnblogger hier noch zu Wort und Bild kommen, dem sei geholfen:

Holly Becker / Decor8blog.com

Ricarda Nieswandt / 23qmstil.blogspot.de

Jeanette Lunde /Byfryd.com

Holly Marder / Avenuelifestyle.com

Igor Josifovic / Happyinteriorblog.com

Line Klein / Lineklein.blogspot.com

Vera /Nicestthings.com

Nadine / Herz-Allerliebst.de

Eleni Psyllaki / Myparadissi.com

Desiree Groenendaal / Vosgesparis.Blogspot.de

Nina Holst /Stylizimo.com

Kerstin Reilemann & Berit Luedecke / Snug-Online.Blogspot.de

Kerstin / Sanvie.de

Yvonne Eijkenduijn / Yvestown.com

Gudy Herder / Eclectictrends.com


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Großmutters Finest DIY: ICH BIN VERLOREN!!! Dottie Angel ist schuld.

Ok, jetzt ist es endgültig mit mir und der Betretbarkeit meiner vier Wände vorbei: Ich halte die Anleitung zur restlosen Omafizierung meiner Umgebung in meinen Händen!

Ich muss mich jetzt auf jeden Fall sehr zusammenreißen, sonst hab ich bald nur noch Kaffeezeitbesuch von Personen jenseits der achtzig. Man könnte dann immerhin von Corporate Design sprechen aber eigentlich mag ich meine ähnlich-altrigen Freunde dann doch behalten.

dottie-angel-cover-tif-fussell-uppercase-reviewDie Vorgeschichte:
Vor einiger Zeit hielt ich in Amsterdams allerschönsten und dazu noch bezahlbaren Kruschelladen ein englischsprachiges Buch von Tif Fussell in den Händen, welche auch unter ihrem Alter Ego „Dottie Angel“ bekannt ist. Beim Durchblättern merkte ich schon, dass ich da auf etwas Besonderes gestoßen bin wurde (der Laden verkauft vielleicht gerade mal 20 verschiedene Bücher). Da ich aber schon eine beachtliche Summe für einen auch sehr hübschen Titel aus Japan an die Kasse befördert hatte, war dann erstmal der Vernunftsengel auf meiner Schulter. Engel sind ja schon eine nützliche Sache aber manchmal muss man auch wissen, wann man so Schulterexemplare zum Schweigen bringen sollte. Das hatte ich dann gelernt, als ich wieder in Deutschland war, das Buch im Hinterkopf täglich klingelte und die Onlinerecherche erwies, dass der gute Laden in Amsterdam einer der wenigen ist, die Titel vom Uppercase-Verlag aus Kanada(!) importieren. Beim nächsten Hollandbesuch konnte ich mich nochmal schön über meinen sonst selten ausgeprägten Sparimpuls ärgern: Buch ausverkauft!

Aber in der Not gibt es auch manchmal in der deutschen Verlagswelt Rettung: Edition Fischer hat nun einen Titel von Dottie Angel herausgebracht. Und ich darf rezensieren! Da freut sich das wenigstens-in-der-Theorie-naturverbundene-Städterherz von mir.

Los geht’s mit:
„Granny Chic – Sahnestücke aus Omas bunter Vintage-Stube, neu entdeckt und selbst gemacht“

granny-chic-dottie-angel-tif-fussell-book-review-cover

Mit folgendem Bild geht’s gleich richtig zu Sache. In Dottie Angels Welt wird Weiterlesen


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Großmutters Finest DIY: Super-Easy Tischläufer

Noch trage ich keine Söckchen in beigefarbenen Sandalen oder Kittelschürze. Meine Wohnung ist aber auf dem besten Wege in eine Art Dorfoma-Gartenlauben-Stil hineinzurutschen. Meinen Samt-Ohrensessel, diverse Stehlampen mit Textilschirm nebst alten Holzkommödchen breiten sich bei mir schon lange aus und ganz langsam nimmt schleichend so eine leichte Dorfromantik von der Wohnung überhand.

Beleg eins für diese Vermutung wurde erst an diesem Wochenende erschaffen – zehn Minuten und ein Tischläufer war da. Mit krummen Ecken und Kanten und durch kurz-unaufmerksames-durch-die-Overlock-Ziehen gleich mal mit Loch. Immerhin konnte ich so mal den Stopfstich meiner neuen Nähmaschine testen. Passt ja auch ganz gut zum Stil.. (das Glas ist halb voll, ja).

diy-tischläufer-geschirrtücher-1

Mein großartiges „Tutorial“ umfasst ganze vier Schritte: Geschirrtücher sammeln, zerschneiden, nach Geschmack anordnen und mit wenig Aufmerksamkeit zusammennähen. Voilà!

Daher verzichte ich mal auf Fotos des Prozesses, ok?

diy-tischläufer-geschirrtücher-3

diy-tischläufer-geschirrtücher-2

diy-tischläufer-geschirrtücher-4

So ein Loch in etwas zu schneiden, es zu stopfen und dann von „Vintage“ sprechen – Chapeau! Fühle mich im Modebusiness angekommen.


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Lahmer Blog, Flinkes Wochenende: Lattenwand-DIY

Letzte Woche fiel der Blog in den Dornröschenschlaf, während ich Backstage immerhin Pinsel und Malerrolle schwang. Das Ergebnis gibt’s hier zu sehen:

Ein Tipp am Rande: Hier lohnt es sich wirklich in teures Präzisions-Abklebeband zu investieren. Ein Wehrmutstropfen: Die aufgeklebten Streifen lassen sich mehrfach verwenden (eine Rolle hätte auch sonst niemals gereicht!).

Daneben hilft gegen fiese Nasen in den Steckrillen der Holzlatten, diese mit einem Pinsel vom Klebenband *weg* in die Gegenrichtung zu streichen. Hab ich leider erst gegen Ende gemerkt. Jetzt heißt es abschleifen der Farbnasen. Das mach ich aber erst morgen. Oder übermorgen (Vielleicht stört’s nach paar Tagen auch nicht mehr so, tihi).

Was die Fotos euch vorenthalten:
Das Ganze ist die Rückwand eines IKEA-Billy-Regals, welche ich mit Holzsteckleisten (Fichte müsste es sein) aus dem Baumarkt benagelt habe. Sieht auf jeden Fall schöner aus als die hässlichen Regal-Rückwände. Und günstig war’s zudem!


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Bücherstapel: Holly Beckers Wunderbare Wohnideen

Im Moment kommt man ja mindestens als Leser von DIY- und Wohnblogs nicht an diesem Titel vorbei: „Holly Beckers Wunderbare Wohnideen„, ein Wohnratgeber mit Fragebogen-Charakter.  Hier möchte ich euch die Möglichkeit geben, einen weiteren Blick in dieses schöne Buch werfen zu können  [Falls es nicht sowieso schon die Hälfte von euch besitzt :).

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Gedanken beim ersten Durchblättern: Das wird viel Arbeit! Das Buch ist gespickt mit Aufgabenstellungen, Fragebögen zum Ausfüllen, Denkanstößen und Ideen.

Zweiter Gedanke: Uff! Mir fällt wirklich schwer in ein Buch, zudem ein so schönes und dazu noch gebundenes, hineinzuschreiben. Vielleicht liegt es an meinem Beruf, der Angst, das gute Ding zu verschandeln oder dem Gefühl, dass jemand einmal meine Einträge liest und nur den Kopf schütteln könnte – ich weiß es nicht. Jedenfalls entwickeln sich Schweißperlen auf meiner Stirn, wenn ich daran denke, den ersten Strich in dieses Buch zu setzen. Bin gespannt, ob ich’s tue.. Die Idee finde ich aber sehr schön. Quasi der Aufruf: „Personalisiere deinen Einrichtungsratgeber!“.

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Beim weiteren Blättern beschleunigt sich so auf mancher Seite mein Puls – „Jaa, genau, so hätt ich’s gern in Zimmer X“. Auf Seite 24, 56 und 82 verspüre ich den dringenden Wunsch, meinen nicht vorhandenen Schreibtisch mit einem iMac zu dekorieren (Kennt ihr den Ausspruch, dass Außerirdische, die Informationen über uns Rasse Mensch im Fernsehen suchen würden, darauf schließen müssten, dass jedes Individuum von uns einen Mac zu Hause stehen hat? Ist was Wahres dran. Beobachtet das mal beim nächsten Filmkonsum..).

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Insgesamt lässt sich sagen, dass ihr mit diesem Buch sehr viel Zeit verbringen werdet – wenn ihr euch darauf einlasst. Der Untertitel lautet nicht umsonst „8 Schritte zu einem kreativen Zuhause“. Über die Ideenfindung, das Bestimmen des eigenen Stils, der Projektformulierung und dessen Vorbereitung, dem Anfertigen von Zeichnungen und Moodboards geht es letztendlich um die finale Umsetzung der entwickelten Pläne. Dabei wird berücksichtigt, was man mit welchem Material in welchem Zimmer erreichen möchte, welche Wirkung dieses Zimmer entfalten soll, welche Facetten der eigenen Persönlichkeit widergespiegelt werden könnten etc. pp.

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Neben des Schaffens eines sehr persönlichen Einrichtungsstils, lernt man bei der gewissenhaften Durcharbeitung der unzähligen Fragebögen auch einiges über sich selbst. Quasi ein kleines Wohnpsychologiebuch, welches da auf meinem Tisch liegt.

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Trotz der ganzen Arbeit, welche man mit diesem Ratgeber haben wird, kommt der Spaß nicht zu kurz. Allein das Durchblättern der sehr schön gestalteten Seiten macht Freude. Also: Wer’s jetzt noch nicht hat..landet wohl früher oder später doch noch im örtlichen Buchhandel. Das wette ich!


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„I did!“: Ruck-Zuck-Pünktchenwand

Manche Ideen sind Gold wert – in diesem Falle eine, welche aus der Angst entstand, nochmal eine gesamte Wohnung beim Auszug zentimeterweise in kürzester Zeit renovieren zu müssen.

Weil es besonders anstrengend ist, Tapeten zu entfernen, dürfen diese auf keinen Fall an meine Wand. So ein steriles Weiß ist aber auch nichts für mich – bevor ich zu Pinsel und Schablone griff, kam die Idee, welche mich beim nächsten Umzug auf jeden Fall erstrahlen lassen wird: Klebepunkte! Da muss nichts überstrichen werden, einfach wieder abgekratzt und gut.

Runter von der Folie und auf die Wand – Fertig. Ich liebe so schnellen Kram (ist ja auch eher selten..).

So sieht’s nach 2 Minuten „Arbeit“ nun aus: