twiceversa

DIY, My Handmade-Label, Book-Reviews and the whole shabang!


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So still hier? Auf Facebook spielt die Musik

Bevor ich mich am Anfang jedes neuen Beitrags nun regelmäßig für die aktuell miserable Frequenz meiner Postings entschuldigen werde, verweise ich Euch im Moment lieber auf meine Facebook-Page. Im Moment nutze ich meine Freizeit eher um analog was auf – bzw. in diesem Fall „an“ – die Kette zu bekommen, Freunde zu treffen, mein bzw. unser neues ATELIER (Atelieheee, wohoo!) einzurichten und öfter von diesem Flimmerding wegzukommen. Aber ich bin nicht weg! Kleine Neuigkeiten gibt es zumindest ein wenig regelmäßiger auf meiner Facebook-Seite, alles was ein paar mehr Worte erfordert weiterhin hier.

Unordentlich aufgereit finden sich in meinem Hinterkopf aktuell die folgenden Themen:

  • ein paar handwerkliche Buchbesprechungen (ganz toll z.B. das hier)
  • eine Vorher-Nachher-Schau der Werkstatt (hört sich irgendwie bodenständiger an als „Atelier“, oder? Wobei bodenständig ja nur mein dritter Vorname ist, der zweite will nicht so recht.)
  • ein sehr fälliger Bericht über die fabelhafte Dingfabrik Köln, in der ich unter anderem meine ersten Erfahrungen mit Lasercut machen konnte und innerhalb unseres Etsy Team Köln auch das letzte Etsy Lab stattfand.
  • ein herzzerreißender Bericht über die Geschichte von meinen Atelierkumpaninnen und mir. Ja, diese Geschichte wird das Highlight, glaubt mir.

Also: Stay tuned. Und geduldig.
Oder guckt mal auf Facebook (falls ihr da nicht sowieso schon zu lange eingeloggt seid).

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Großmutters Finest DIY: ICH BIN VERLOREN!!! Dottie Angel ist schuld.

Ok, jetzt ist es endgültig mit mir und der Betretbarkeit meiner vier Wände vorbei: Ich halte die Anleitung zur restlosen Omafizierung meiner Umgebung in meinen Händen!

Ich muss mich jetzt auf jeden Fall sehr zusammenreißen, sonst hab ich bald nur noch Kaffeezeitbesuch von Personen jenseits der achtzig. Man könnte dann immerhin von Corporate Design sprechen aber eigentlich mag ich meine ähnlich-altrigen Freunde dann doch behalten.

dottie-angel-cover-tif-fussell-uppercase-reviewDie Vorgeschichte:
Vor einiger Zeit hielt ich in Amsterdams allerschönsten und dazu noch bezahlbaren Kruschelladen ein englischsprachiges Buch von Tif Fussell in den Händen, welche auch unter ihrem Alter Ego „Dottie Angel“ bekannt ist. Beim Durchblättern merkte ich schon, dass ich da auf etwas Besonderes gestoßen bin wurde (der Laden verkauft vielleicht gerade mal 20 verschiedene Bücher). Da ich aber schon eine beachtliche Summe für einen auch sehr hübschen Titel aus Japan an die Kasse befördert hatte, war dann erstmal der Vernunftsengel auf meiner Schulter. Engel sind ja schon eine nützliche Sache aber manchmal muss man auch wissen, wann man so Schulterexemplare zum Schweigen bringen sollte. Das hatte ich dann gelernt, als ich wieder in Deutschland war, das Buch im Hinterkopf täglich klingelte und die Onlinerecherche erwies, dass der gute Laden in Amsterdam einer der wenigen ist, die Titel vom Uppercase-Verlag aus Kanada(!) importieren. Beim nächsten Hollandbesuch konnte ich mich nochmal schön über meinen sonst selten ausgeprägten Sparimpuls ärgern: Buch ausverkauft!

Aber in der Not gibt es auch manchmal in der deutschen Verlagswelt Rettung: Edition Fischer hat nun einen Titel von Dottie Angel herausgebracht. Und ich darf rezensieren! Da freut sich das wenigstens-in-der-Theorie-naturverbundene-Städterherz von mir.

Los geht’s mit:
„Granny Chic – Sahnestücke aus Omas bunter Vintage-Stube, neu entdeckt und selbst gemacht“

granny-chic-dottie-angel-tif-fussell-book-review-cover

Mit folgendem Bild geht’s gleich richtig zu Sache. In Dottie Angels Welt wird Weiterlesen


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Bücherstapel: „Ihre perfekte Schneiderwerkstatt“ (+ Auswirkung in meinem Stoffschrank)

Zuallererst: Ein Buch zum Vererben!!

Jenseits von Trends, allgemeingültig, klassisch, fortwährend aktuell. Hört sich langweilig an? Nein!! Sollte ich nicht etwas verschlafen haben, ist dieser Titel mindestens auf dem deutschen Buchmarkt einmalig. Und wer sich jemals Gedanken über seinen Platz zum Nähen gemacht hat, wird hier ziemlich begeistert blättern.

ihre-perfekte-schneiderwerkstatt-stiebner-beneytout-cover

Bevor ich zum Inhalt des Buches übergehe, kann ich gleich stolz die ersten Auswirkungen des ersten Durchblätterns vorstellen. Manchmal braucht man ja nur einen guten Tipp und dann macht auf einmal auch Aufräumen Spaß.

Der Tipp auf Seite 93 brachte es: Stoffe falten anhand einer Pappschablone – hergestellt nach den Regalmaßen des eigenen Schrankes. Ist zugegebenermaßen recht aufwändig aber wer sich das Ergebnis ansieht, dürfte überzeugt sein, oder?

VORHER:stoffschrank-vorher

NACHHER:stoffschrank-nachher-aufbewahrung-stoffe-idee

Bevor es zu weiteren guten Ideen im zweiten Teil des Buches geht, werden erst einige Nähzimmer und auch Ateliers verschiedener Frauen vorgestellt. Auf den ersten Blick fiel mir auf, dass hier fast ausschließlich Weiterlesen