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Das letzte Stück Sommer in Deutschland (Bade Edit)

Jetzt, wo es nunmehr sogar in Süddeutschland kühl wird, habe ich in der letzten schönen Woche den Bodensee als ernstzunehmendes Reiseziel für mich entdeckt.

Und schwups: Chance vorbei.
Nächstes Jahr wieder..
(dann aber ne ganze Woche!)

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Danach machte ich noch einen kurzen Abstecher nach Berlin, wo es neben lustigen Karaokeclubs und spanisch sprechenden Menschen auch einiges an Seen gibt. Es folgt der Müggelsee (den man natürlich nicht mit dem großartigen Bodensee vergleichen kann. Aber dafür kriegt man ja ne Großstadt, ne? Guter Tausch.

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In der „ich-muss-nochmal-schnell-an-den-See-bevor-der-Sommer-vorbei-ist“-Runde käme jetzt eigentlich noch ein Exemplar von vor den Toren Aachens. Weil ich dort aber auf Oldschool und Hip zugleich gemacht habe und somit nur meine analoge Plastekamera dabei hatte, wird das wohl nichts mehr vorm Herbst mit den Fotos. Dabei hätte es das letzte Einhorn unter den Enten-Gans-Gattungen zu bestaunen gegeben!!


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Bewegte Wochen: Teilselbständigkeit, Bloggerkonferenz und erster Markt

Heidernei (schreibt man das so? Irgendwie holt mich gerade das Pfälzische meiner Herkunft ein..)!

Die letzten Wochen waren vollgestopft mit Terminen – neben dem ganzen Finanzkram den ein neues Gewerbe so mit sich bringt und der Vorbereitung auf meinen ersten Markstand, war ich noch ein verlängertes Wochenende auf der Bloggerkonferenz „The Hive“ in Berlin. Um wenigstens mal einen kleinen Einblick zu bieten, daher hier ein Zack-Zack-Post der eher bild-erzählerischen Sorte:

Immer was zu tun!Hier der Beweis – ein völlig überfüllter Kalender auf meinem Handy. Normalerweise bin ich eher der Printfan, was die Kalenderführung angeht aber bei täglichem Umherschieben der aktuellen Pflichten hat sich meine Kalender-App als ziemlich nützlich erwiesen (App für Android: ‚aCalender‘ – vieeeeel besser als die mitgelieferte Google-Kalender-App!).

 

 

 

 

 

 

 

Meine erste Bloggerkonferenz. Leider waren viele der Vorträge nach dem Durchlesen von zwei Blog-Büchern ziemlich basic. Vielleicht hätte der ein oder andere Referent auch mal dort hereinschauen sollen. Dafür waren andere Vorträge sehr motivierend. Besonders gut gefielen mir „Styling“ mit Dietlind Wolf und  ‚Blogs for a special niche and audience‘ mit Jenni Fuchs, bei welcher ich leider etwas zu spät war, da sich einige Veranstaltungen duch Verzögerungen überschnitten. Hier wäre es schön gewesen, einfach alle Folgeveranstaltungen etwas später anzusetzen. the-hive-berlin-schritftzug-2013

In der erstgenannten Veranstaltung wurde uns unter anderem folgendes Buch ans Herz gelegt, nach welchem Dietlind seit vielen Jahren täglich arbeitet: „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron. Hier sollen durch verschiedene Aufgabenstellungen kreative Kräfte freigelegt  sowie vorhandene Barrieren abgebaut werden. Hörte sich auf jeden Fall sehr interessant an, sodass ich es mir auf jeden Fall einmal anschauen werde.Gutbesuchte Workshops auf dem Hive

 

Am Tag nach der Konferenz war es endlich mal trocken. An mir scheint nämlich das miserable Kölner Wetter kleben geblieben zu sein. Somit konnte ich, bzw. konnten wir, ein OpenAir-Mittagessen im benachbarten Prinzessinnengarten am Moritzplatz einnehmen. Zubereitet aus den dort angebauten Gemüsesorten – und schlimm klingend aber äußerst positiv überraschend – durch eine Rote Beete-Schorle(!) ergänzt.

Tagesgericht-im-prinzessinnengarten

prinzessinnengärten-berlin

Das Bastler-Paradies Modulor – ebenso am Moritzplatz. Zum Glück hatte ich nur wenig Zeit – sonst wäre ich dort nicht mehr herausgekommen. Im benachbarten Buchladen, der ein bisschen wie ein Museumsshop anmutet (ich lieeebe Museumsshops!), gab’s dann auch noch klasse Bücher und gute Beratung. Haijaijai, ich brauche eine Bücherflatrate! Oben genanntes Buch gab es dort übrigens auch – ist aber bis jetzt noch nicht in meinem Besitz.bastlerparadies-modulor-berlin

In nächster Zeit folgt bestimmt noch die ein oder andere Anekdote zu ‚The Hive‘. Im Moment lasse ich aber erstmal die Eindrücke ruhen  und kümmere mich um meinen Urlaub 😀


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Gastbeitrag (+Giveaway) : Johannes empfiehlt „Drüberleben“ von Kathrin Weßling

Damit hier auch mal jemand außer mir zu Wort kommt, könnt ihr heute den ersten Gastbeitrag auf twiceversa.com lesen. Er ist vom werten Johannes, dessen Blog ich in Zukunft auch noch vorstellen werden.

Aber heute ist er erstmal dran. Der Johannes liest nämlich in Rekordzeit die tollsten Titel. Im Moment hilft ihm dabei nach eigener Aussage das „Kulturkaufhaus Dussmann“ in Berlin, wohin er vor einigen Monaten den weiten Weg aus dem Schwabenland machte (also nach Berlin, nicht ins Kaufhaus. Und jetzt auch keine Berlinwitze über Zuzugs-Schwaben machen…!). Wenn der Johannes nicht liest, dann steckt er sicher gerade in irgendeiner Idee, da er ganz leicht von Verschiedenstem zu begeistern ist. Dadurch kommt wohl auch die Vielfalt seiner gelesenen Titel zu Stande, in welche ihr hoffentlich nun öfter an dieser Stelle Einblick bekommen werdet. Meist geht es da eher lustig-kauzig zu. Heute starten wir hingegen mit dem nachdenklich stimmenden Titel „Drüberleben“ von Kathrin Weßling:

Nun das Wort an Johannes.

wessling-drueberleben

Drüberleben, so der Titel. Drüberlesen ist nicht. Punktgenau geschrieben, beschrieben. Depression.

Kathrin Weßling hat ein Buch gezaubert – das nicht schön aber schön zu lesen ist (so auch ihr Blog). Es eignet sich für U-Bahn, trübe oder sonnige Tage und das Leben zwischendrin. Man lernt verstehen.

Nach wenigen Seiten hat man das Gefühl, Voyeur sein zu dürfen. Mit dem ausdrücklichen O.K. von Ida Schaumann. Protagonistin und Trägerin eigener Erfahrungen der Autorin. Der Einstieg/Umstieg in ein anderes, ihr LEBEN, wird dem Leser leicht gemacht. Mit Wucht. Widersprüchlichkeit, die gut zusammen passt. Eingeladen in die Blase aus Wut und Verzweiflung. Die unfreiwillige Unnahbarkeit zu erleben, in der Ida gefangen ist. Hilflos, bei voller Reflexionsfähigkeit. An der Hand, sicher, von Ida geführt.

Es geht durch Schmutz, Grenzüberschreitungen und Listen. Hier und da ein Witz. Drama einer Krankheit die nicht banal ist und zugleich kein Grund traurig zu sein. Aber zum Kotzen. Am Ende Konfrontation, Schlussstrich und ein nicht-Ansteuern von Hindernissen.
Eine Entscheidung die wachsen musste. Bewusstwerdung und ein Blinkerhebel, der Leben ist.

Giveaway:

Für eine(n) von euch, gibt es das Buch (in einmal gelesener Version) von Johannes als kleines Präsent! Da er inzwischen zu viele Bücher hat, verschenkt er jedes neugelesene an seine Freunde. Und diesmal an euch Blogleser!

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