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DIY, My Handmade-Label, Book-Reviews and the whole shabang!


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Großmutters Finest DIY: ICH BIN VERLOREN!!! Dottie Angel ist schuld.

Ok, jetzt ist es endgültig mit mir und der Betretbarkeit meiner vier Wände vorbei: Ich halte die Anleitung zur restlosen Omafizierung meiner Umgebung in meinen Händen!

Ich muss mich jetzt auf jeden Fall sehr zusammenreißen, sonst hab ich bald nur noch Kaffeezeitbesuch von Personen jenseits der achtzig. Man könnte dann immerhin von Corporate Design sprechen aber eigentlich mag ich meine ähnlich-altrigen Freunde dann doch behalten.

dottie-angel-cover-tif-fussell-uppercase-reviewDie Vorgeschichte:
Vor einiger Zeit hielt ich in Amsterdams allerschönsten und dazu noch bezahlbaren Kruschelladen ein englischsprachiges Buch von Tif Fussell in den Händen, welche auch unter ihrem Alter Ego „Dottie Angel“ bekannt ist. Beim Durchblättern merkte ich schon, dass ich da auf etwas Besonderes gestoßen bin wurde (der Laden verkauft vielleicht gerade mal 20 verschiedene Bücher). Da ich aber schon eine beachtliche Summe für einen auch sehr hübschen Titel aus Japan an die Kasse befördert hatte, war dann erstmal der Vernunftsengel auf meiner Schulter. Engel sind ja schon eine nützliche Sache aber manchmal muss man auch wissen, wann man so Schulterexemplare zum Schweigen bringen sollte. Das hatte ich dann gelernt, als ich wieder in Deutschland war, das Buch im Hinterkopf täglich klingelte und die Onlinerecherche erwies, dass der gute Laden in Amsterdam einer der wenigen ist, die Titel vom Uppercase-Verlag aus Kanada(!) importieren. Beim nächsten Hollandbesuch konnte ich mich nochmal schön über meinen sonst selten ausgeprägten Sparimpuls ärgern: Buch ausverkauft!

Aber in der Not gibt es auch manchmal in der deutschen Verlagswelt Rettung: Edition Fischer hat nun einen Titel von Dottie Angel herausgebracht. Und ich darf rezensieren! Da freut sich das wenigstens-in-der-Theorie-naturverbundene-Städterherz von mir.

Los geht’s mit:
„Granny Chic – Sahnestücke aus Omas bunter Vintage-Stube, neu entdeckt und selbst gemacht“

granny-chic-dottie-angel-tif-fussell-book-review-cover

Mit folgendem Bild geht’s gleich richtig zu Sache. In Dottie Angels Welt wird Weiterlesen


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Bücherstapel: „Ihre perfekte Schneiderwerkstatt“ (+ Auswirkung in meinem Stoffschrank)

Zuallererst: Ein Buch zum Vererben!!

Jenseits von Trends, allgemeingültig, klassisch, fortwährend aktuell. Hört sich langweilig an? Nein!! Sollte ich nicht etwas verschlafen haben, ist dieser Titel mindestens auf dem deutschen Buchmarkt einmalig. Und wer sich jemals Gedanken über seinen Platz zum Nähen gemacht hat, wird hier ziemlich begeistert blättern.

ihre-perfekte-schneiderwerkstatt-stiebner-beneytout-cover

Bevor ich zum Inhalt des Buches übergehe, kann ich gleich stolz die ersten Auswirkungen des ersten Durchblätterns vorstellen. Manchmal braucht man ja nur einen guten Tipp und dann macht auf einmal auch Aufräumen Spaß.

Der Tipp auf Seite 93 brachte es: Stoffe falten anhand einer Pappschablone – hergestellt nach den Regalmaßen des eigenen Schrankes. Ist zugegebenermaßen recht aufwändig aber wer sich das Ergebnis ansieht, dürfte überzeugt sein, oder?

VORHER:stoffschrank-vorher

NACHHER:stoffschrank-nachher-aufbewahrung-stoffe-idee

Bevor es zu weiteren guten Ideen im zweiten Teil des Buches geht, werden erst einige Nähzimmer und auch Ateliers verschiedener Frauen vorgestellt. Auf den ersten Blick fiel mir auf, dass hier fast ausschließlich Weiterlesen


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Zeitschriftenschau: HANDMADE Kultur 2/2013 (+ bisschen CUT #9)

Während andere gerade in der Sonne braten, liege ich mit Kopfschmerzen im heimischen Bett. Nicht, dass ich auf meine alten Tage noch wetterfühlig werde.. Immerhin ein Grund für nen Kaffee, Eis von der Diele (Zucker hilft bestimmt..) und die lang aufgeschobene Vorstellung des aktuellen HANDMADE Kultur Magazins.

Mir wurde freundlicherweise die aktuelle Ausgabe für eine Vorstellung im Blog zugeschickt. Sehr sympathisch fand ich hierbei, dass von vorneherein der Wunsch nach ehrlicher Kritik von den Machern des Heftes geäußert wurde. Also dann mal los:

Handmade-kultur-sommer-2013-cover

In weit zurückliegender Vergangenheit hatte ich mir einmal eine Ausgabe gekauft, welche mich damals Weiterlesen


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Gastbeitrag (+Giveaway) : Johannes empfiehlt „Drüberleben“ von Kathrin Weßling

Damit hier auch mal jemand außer mir zu Wort kommt, könnt ihr heute den ersten Gastbeitrag auf twiceversa.com lesen. Er ist vom werten Johannes, dessen Blog ich in Zukunft auch noch vorstellen werden.

Aber heute ist er erstmal dran. Der Johannes liest nämlich in Rekordzeit die tollsten Titel. Im Moment hilft ihm dabei nach eigener Aussage das „Kulturkaufhaus Dussmann“ in Berlin, wohin er vor einigen Monaten den weiten Weg aus dem Schwabenland machte (also nach Berlin, nicht ins Kaufhaus. Und jetzt auch keine Berlinwitze über Zuzugs-Schwaben machen…!). Wenn der Johannes nicht liest, dann steckt er sicher gerade in irgendeiner Idee, da er ganz leicht von Verschiedenstem zu begeistern ist. Dadurch kommt wohl auch die Vielfalt seiner gelesenen Titel zu Stande, in welche ihr hoffentlich nun öfter an dieser Stelle Einblick bekommen werdet. Meist geht es da eher lustig-kauzig zu. Heute starten wir hingegen mit dem nachdenklich stimmenden Titel „Drüberleben“ von Kathrin Weßling:

Nun das Wort an Johannes.

wessling-drueberleben

Drüberleben, so der Titel. Drüberlesen ist nicht. Punktgenau geschrieben, beschrieben. Depression.

Kathrin Weßling hat ein Buch gezaubert – das nicht schön aber schön zu lesen ist (so auch ihr Blog). Es eignet sich für U-Bahn, trübe oder sonnige Tage und das Leben zwischendrin. Man lernt verstehen.

Nach wenigen Seiten hat man das Gefühl, Voyeur sein zu dürfen. Mit dem ausdrücklichen O.K. von Ida Schaumann. Protagonistin und Trägerin eigener Erfahrungen der Autorin. Der Einstieg/Umstieg in ein anderes, ihr LEBEN, wird dem Leser leicht gemacht. Mit Wucht. Widersprüchlichkeit, die gut zusammen passt. Eingeladen in die Blase aus Wut und Verzweiflung. Die unfreiwillige Unnahbarkeit zu erleben, in der Ida gefangen ist. Hilflos, bei voller Reflexionsfähigkeit. An der Hand, sicher, von Ida geführt.

Es geht durch Schmutz, Grenzüberschreitungen und Listen. Hier und da ein Witz. Drama einer Krankheit die nicht banal ist und zugleich kein Grund traurig zu sein. Aber zum Kotzen. Am Ende Konfrontation, Schlussstrich und ein nicht-Ansteuern von Hindernissen.
Eine Entscheidung die wachsen musste. Bewusstwerdung und ein Blinkerhebel, der Leben ist.

Giveaway:

Für eine(n) von euch, gibt es das Buch (in einmal gelesener Version) von Johannes als kleines Präsent! Da er inzwischen zu viele Bücher hat, verschenkt er jedes neugelesene an seine Freunde. Und diesmal an euch Blogleser!

Schreibt einfach einen kurzen Kommentar mit eurer Emailadresse unter diesen Beitrag und dann wird es verlost! Der Inhalt des Kommentars spielt dabei natürlich keine Rolle.


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DIY-Bücherstapel galore: Das gibt’s in den nächsten Wochen

Aijaijai, momentan steckt mein Kopf in Berechnungen, Rechnungen und Produktmachbarkeitsstudien, was meinen Stand auf dem Handmade-Markt in Oberhausen betrifft. Sehr gerne würde er in Büchern stecken – diese haben sich in den letzten Wochen hier auch massig angehäuft, sodass ich euch heute wenigstens einen Blick darauf erhaschen lassen mag. Mindestens jeden Mittwoch stelle ich hier dann einen dieser Titel vor.
Übermorgen soll’s los gehen (Bitte liebe Freizeit, bleibe doch ein bisschen länger an meiner Seite!).

Bücherschau-Sommer-2013-1Bücherschau-2013-2


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DIY-Bücherstapel: „Stilikonen“ von Sara Alm

Zugegebenermaßen war ich bei folgenden Titel etwas enttäuscht. Da dies aber nur an persönlichen Voraussetzungen liegt (später dazu mehr), stelle ich hier trotzdem gerne den folgenden Titel vor:

Stilikonen-Cover-Umschlag

(Huijuijui, hab ich schlampig ausgeschnitten!)

Vorgestellt werden hier zehn Kleider berühmter Frauen – welche bis dato als Stilikonen gelten. Zu jedem Kleid liegt der Schnitt vor, sodass unserereins bald als Twiggy oder Audrey Hepburn durch die Straßen flanieren kann.

Hier seht ihr um wen es sich handelt:

Stilikonen-Inhaltsverzeichnis

An sich eine nette Auswahl an Kleidern – leider nichts für mich dabei (seit neuestem weiß ich ganz genau, was ich mir erlauben kann und was nicht. Nein, ich habe keine Stilberatung gemacht, bin ja nicht Krösus. Wieso ich nun aber schon VOR dem Nähen bzw. der Umkleidekabine weiß, ob’s Traum oder Reinfall wird, erläutere ich bald an dieser Stelle).

Ganz toll: Jeder, der sich schonmal durch das Abpausen eines Schnittes aus den Burda-Heften gequält hat, darf hier aufautmen, da jedes Kleid auf einem separaten Papierbogen abgedruckt ist (Frage mich gerade, ob Burda-Schnittbögen eigentlich barrierefrei sind…).

Stilikonen-Umschlag

Hier noch ein paar Eindrücke aus dem ganz schön gestalteten Buch:

und hier: