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Eine Silvesterparty im Gatsby-Look

Letzte Woche hatte ich es als „eventuell“ in Aussicht gestellt, jetzt kommt die Quittung. In positiver Form allerdings.

Das durch eine befreundete WG ausgerichtete Silvester-Fest hatte zu meiner großen Freude ja die Zwanziger Jahre zum Thema. Ich liebe Mottos und versuche seit Jahrzehnten jegliche Partyorganisatoren von der Sinnhaftigkeit eines Mottos zu überzeugen – als Zugeständnis und in gewisser Weise als Witz an mich („the joke is on me“) konnte ich in der Vergangenheit gerade mal das Motto „Früchte“ herausschlagen (nicht meine Idee..). Gut, dieses Mal also was für Große und Leute mit Zeit. Zumindest in meinem Kleiderschrank gibt es da keine Massen an passenden Zutaten. Wie gut aber das gesamte(!) Partyvolk die Verkleidungsaufgabe gelöst hat, zeige ich hier beispielhaft. Und wie viel Mühe sich die Gastgeber mit der Dekoration gegeben haben, lässt sich trotz der Fotos wirklich nur erahnen.

IMG_0311 [1024x768]

Alle Fotos: © privat

Da bleibt mir nur noch zu sagen: YOLO!

THE END [To be continued…].

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„Wie viele Silvesterparties wohl dieses Jahr die 20er zum Motto haben?“

..fragte mich vor zwei Wochen ein Freund. Und erst dann wurde mir bewusst, dass wir dank der „Great Gatsby“-Neuverfilmung wohl nicht die Einzigen sein werden, die sich dieses Jahr in 20er-Jahre-Schale werfen. Vielleicht treffen wir ja weitere Gleich-Befrackte in Flapperkleid oder Knickerbockern um Zwölf auf der Straße. Mit Cocktailglas und Zigarettenhalter. Oder vielleicht sogar einen Dalí oder eine Gertrude Stein (nah, wie sollte man die wohl erkennen?).

Um hierfür gewappnet zu sein, war ich letzte Woche im Stoffladen, wo ich um folgendes beim besten Willen nicht herum kam. Was besseres hätte ich gar nicht finden können:

Paillettenstoff-zwanziger-jahre-gatsby-motto-party

Stoff-pailletten-silvester-20er-motto-zuschnitt

Etliche Meter an Fransenschnur besitze ich jetzt auch, leider passt das farblich nur so mittelmäßig (und ist wahrscheinlich doch ein bisschen viel des Guten). Vielleicht kommt’s einfach auf die Handtasche.

Es wurde dann Gold..

Es wurde dann Gold..hier noch nicht entdeckt.

handtasche-bügel-zwanziger-boheme-chic

Selbstgemacht – aber bei weitem noch nicht so ganz was für die Zwanziger. Fransen!

Zuletzt fehlt noch der Kopfschmuck aus Federn oder was ähnlichem.

20er-haarschmuck-federn-great-gatsby

Ergebnisse gibt’s hier dann eventuell in ein paar Tagen (das behalte ich mir für alle Fälle mal vor, sicher ist sicher, hehe.). So, jetzt endlich mal wieder an die Nähmaschine – ich freu mich!


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Bevor ich Weihnachten verschlafe, kommt Fräulein Klein!

Fräulein Klein liegt bei mir schon geraume Zeit im Regal. Ich glaube es war August, als sie in meinem Briefkasten landete. Ein sehr unweihnachtlicher Monat. Also wartete ich, bis ich euch ein wenig Tannennadel-, Kerzenwachs- und Lebkuchenduft um die Ohren Augen hauen konnte und schwups kam schon der Nikolaus. Und die Fleißigen und Früh- bzw. Rechtzeitigen unter uns haben schon diverse Bleche an Plätzchen aus dem Ofen gezogen und vielleicht noch umso mehr Glühwein getrunken. Letzteres habe ich immerhin gestern getan, bei ersterem hilft ab sofort nun Fräulein Klein. Die natürlich nicht in Persona auf meinem Bücherstapel liegt, wie so manch findiger Leser unter euch sich bereits gedacht haben mag, sondern welche ihre weihnachtlichen Deko- und Küchenideen zwischen zwei Buchdeckel gebannt hat. Die auch viel besser durch den Briefkasten passten (ohne jetzt Fräulein Klein angreifen zu wollen).

Zum Vergleich:

weihnachten-mit-fräulein-klein-buch-rezension-buchvorstellung-blog

Die, welche jetzt Angst haben, vor lauter „Backzauber und Dekolust“ Zahnschmerzen zu kriegen, kann ich beruhigen. Wenn man unbeschadet durch die Weihnachtssaison kommt und sich die garstige Zeit – ich spiele einzig auf das Wetter an – durch Dinge verschönert, welche man nicht guten Gefühls im Sommer machen kann (Tee trinken, Plätzchen backen, (rot-weiß) dekorieren), dann findet man auch viel an gutem Bauchgefühl in diesem Buch. Neben winterlicher Deko, Werkideen für kleine Hände und ausgefalleneren Heißgetränken gibt es hier so viele Backrezepte, dass man die Weihnachtssaison zumindest in der Küche bis zum nächsten Temperaturhoch ausdehnen kann. Oder einige Winter niemals das Gleiche auftischen muss.

Genug eingeleitet, gleich kann sich jeder sein eigenes Bild machen.

Deko&Basteln (Mit der Maus drübber (oder ein Klick) für ein bisschen mehr Hintergrund..):

Kochen&Backen (‚Mouseover‘ für mehr Infos):

Zum Abschluss noch ein kleiner Schwank. Seit letztem Jahr lag noch als Überrest des Adventskalenders meiner Schwester – wir wechseln uns alljährlich ab und übertreffen uns jedes Jahr ein wenig – eine rot-weiße Zuckerstange unbemerkt im Plattenregal. Mit dieser hätte ich jetzt eigentlich obere Bilder um eine passende Requisite erweitert. Sie fiel aber vor sehr wenigen Tagen dem Ordnungsgeist meines männlichen Mitbewohners (a.k.a. Freund) zum Opfer. Das ist eigentlich nicht weiter schlimm aber:

  1. hätte ich jetzt einen super Vorwand für die Aufheberei gehabt
  2. wurde ich auf diversen (vielen!) Seiten des Buches auf diesen Missstand hingewiesen. Tsja, das Fräulein Klein, als hätte es das gewusst..